Covid-19-Pandemie

Corona in Winterberg: Besuchsverbot im Franziskus Hospital

Das Krankenhaus in Winterberg: In der Coronakrise tritt zum zweiten mal ein Besuchsverbot in Kraft.

Das Krankenhaus in Winterberg: In der Coronakrise tritt zum zweiten mal ein Besuchsverbot in Kraft.

Foto: Stefanie Bald

Winterberg.  Das. St. Franziskus Hospital Winterberg verhängt in der Coronakrise ein Besuchsverbot. Es tritt schon bald in Kraft. Das sind die Fakten:

Aufgrund der wieder steigenden Corona - Fallzahlen auch im Hochsauerlandkreis wird es ab kommendem Montag (26. Oktober) bis auf weiteres einabsolutes Besuchsverbot im St. Franziskus Hospital Winterberg geben. Diese Maßnahme teilte Klinikgeschäftsführer Andreas Pulver mit.

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Infektionsgeschehen kontinuierlich und genau beobachtet

„Selbstverständlich haben wir uns diese für viele Angehörige und Patientenschmerzliche Entscheidung nicht leicht gemacht. Gleichsam bitten wir gemeinsam um Verständnis. Sicherheit geht vor!“, betonte Pulver. Wie in allen anderen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen hat man im St. Franziskus Hospital Winterberg das Infektionsgeschehen kontinuierlich und genau beobachtet.

„Heute sind wir – auch nach Gesprächen mit unserer verantwortlichen Oberärztin, Ursula Dohle zu der Überzeugung gelangt, dass eine Wiedereinführung eines Besuchsverbotes geboten ist. Wir bitten diese Regelung auch als Vorsichtsmaßnahme für unsere Patienten sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verstehen. Darüber hinaus möchten wir unseren Teil dazu beitragen, eine Eindämmung der Pandemie zu erreichen“, so Pulver.

Oberärztin Ursula Dohle sagte mit Blick auf die ihr schwergefallene Entscheidung: „Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Pandemie und der landesweitsteigenden Fallzahlen sehen wir zurzeit keine Alternative zu dieser Maßnahme.“ Für die Kurzzeitpflege gilt, dass ein Besuch über eine geänderte Wegeführung weiterhin eingeschränkt möglich ist.

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