Tagespflege

Corona-Pause: Tagespflege der Caritas Brilon öffnet wieder

Zu zweit an einem Tisch werden die Gäste im Tagespflegehaus St. Petrus und Andreas ab Montag speisen. Das Foto wurde im Januar aufgenommen. Nach der Wiedereröffnung werden Annegret Reinhard und ihr Team Mund-Nasen-Schutz tragen.

Zu zweit an einem Tisch werden die Gäste im Tagespflegehaus St. Petrus und Andreas ab Montag speisen. Das Foto wurde im Januar aufgenommen. Nach der Wiedereröffnung werden Annegret Reinhard und ihr Team Mund-Nasen-Schutz tragen.

Foto: Caritasverband Brilon e.V.

Brilon.  Das Caritas-Tagespflegehaus St. Petrus und Andreas in Brilon öffnet nach der Corona-Zwangspause. Es gibt Beschränkungen und ein Hygienekonzept.

Annegret Reinhard telefoniert. Die Pflegedienstleitung des Caritas-Tagespflegehaus St. Petrus und Andreas in Brilon wählt die gleichen Nummern und spricht mit den gleichen Menschen wie vor rund drei Monaten.

„Damals mussten wir die Schließung kommunizieren, jetzt organisieren wir die Öffnung der Tagespflege“, sagt Annegret Reinhard. Am 18. März wurden die Tagespflegen – zusammen mit den Kindergärten und Schulen – als erste Einrichtungen in der Corona-Pandemie geschlossen. Am Montag, 8. Juni, öffnet St. Petrus und Andreas an der Gartenstraße wieder die Türen.

Freude über die Wiederöffnung

Die Gespräche mit den Gästen des Tagespflegehauses und deren Angehörige sind jetzt freudigerer Natur: „Alle freuen sich, dass es jetzt wieder weitergeht“, sagt Annegret Reinhard. Vor allem die allein lebenden Gäste haben Gesellschaft vermisst. Die Angehörigen sind froh, dass der Alltag wieder Struktur erhält. Und auch das Team freut sich, an seine Wirkungsstätte zurückzukommen.

Annegret Reinhard hat mit ihrem Team das Hygiene- und Schutzkonzept aufgesetzt, der Behörde vorgelegt und erklärt nun vorab am Telefon den Gästen und Angehörigen die neuen, weil notwendigen Regeln. Maximal zehn Gäste dürfen pro Tag die Einrichtung besuchen. „Deswegen wurden feste Gruppen gebildet, und zwar so, dass jeder Gast zumindest einen Tag in der Woche kommen kann“, sagt Annegret Reinhard. Die maximal 10-köpfige Tagesgruppe wird im Tagespflegehaus noch einmal geteilt, um den Mindestabstand zu gewähren. Jeweils fünf Personen werden dann separat betreut und erhalten Beschäftigungsangebote.

Die Gruppenzusammensetzung bleibt immer gleich, damit eine potenzielle Ansteckungsgefahr minimiert wird. Das gleiche Prinzip gilt für den Fahrdienst: „Maximal drei Personen dürfen in den Bus“, betont Annegret Reinhard. Sie und ihr Team werden dann im Dienst Mund-Nasen-Schutzmasken tragen.

„Und das Essen gibt es nicht mehr als Buffet, sondern wir richten auf Wunsch an und servieren es den Gästen, die nur zu zweit am Tisch sitzen werden“, so Annegret Reinhard. Am Montagmorgen werden dann die ersten Gäste wieder begrüßt. „Und darauf freuen wir uns.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben