Besondere Plätze

Das sind die schönsten Orte zum Heiraten im Hochsauerland

Im Hochsauerlandkreis gibt es einige schöne Orte für die standesamtliche Trauung.

Im Hochsauerlandkreis gibt es einige schöne Orte für die standesamtliche Trauung.

Foto: Ingo Otto

Brilon.   Im Sauerland gibt es verschiedene Möglichkeiten, an außergewöhnlichen Orten zu heiraten. Wir haben besondere Orte für die Hochzeit gesammelt.

Die Hochzeit ist ein besonderer Tag – und so wünschen sich heute viele Paare auch einen besonderen Ort zum Heiraten. Dementsprechend sind Möglichkeiten, außerhalb des „normalen“ Standesamtes „Ja“ zu sagen, sehr gefragt. Auch hier bei uns im Sauerland machen inzwischen fast alle Städte entsprechende Hochzeits-Angebote.

Wochenende sehr beliebt

Und so lässt sich sicher für jeden Geschmack das passende Ambiente finden: Vom Astenturm über historische Gebäude, Schiffstrauungen und Hochzeiten unter Tage bis zum Heimatmuseum. Und ein weiterer Trend lässt sich feststellen: Immer mehr Paar möchten freitags oder samstags den Bund fürs Leben schließen. Dann werden allerdings in der Regel zusätzliche Gebühren fällig.

Wer in Brilon standesamtlich heiraten möchte, hat dafür gleich an zwei historischen Orten die Möglichkeit: Im Rathaus und im Stadtmuseum. „Das Rathaus ist nach wie vor für die meisten Paare die Nummer eins, aber auch die Nachfrage für das Haus Hövener ist groß“, berichtet der Standesbeamte Daniel Sassmann. Und: Der Trend geht zum Heiraten außerhalb der „normalen“ Verwaltungsöffnungszeiten. Am gefragtesten sind Termine freitagnachmittags und samstags.

Stollen oder Deele?

Eine weitere Möglichkeit, sich das Ja-Wort zu geben, gibt es übrigens auch im Hotel am Kurpark, das Räumlichkeiten auch für größere Gesellschaften bietet. 140 Paar haben 2018 in Brilon den Bund fürs Leben geschlossen, davon 98 im historischen Rathaus am Marktplatz, elf im Amtshaus Thülen, 24 im Stadtmuseum Haus Hövener, sieben im Hotel am Kurpark.

Eheschließungen sind im Olsberger Stadtgebiet – neben dem Trauzimmer im Rathaus – an folgenden Orten möglich: „Auf der Deele“ im Fachwerkgebäude der Jugendhilfe Olsberg, im Steigerhaus am Philippstollen sowie im „Alten Hühnerstall“ am Waldhotel Schinkenwirt. Pro Jahr erfolgen durch das Standesamt der Stadt Olsberg im Schnitt 50 bis 55 Eheschließungen. Nach Absprache mit dem Standeamt sind auch Termine freitags oder samstags möglich.

In Marsberg gibt es zwei Trauungsorte mit besonderem Ambiente: Das Kloster Bredelar und das Heimatmuseum in Obermarsberg – zwei Angebote, die sehr gut angenommen werden. Insgesamt rund 80 Paare schließen in der Diemelstadt pro Jahr etwa den Bund fürs Leben – rund die Hälfte davon in Bredelar. Und im Heimatmuseum sagten im vergangenen Jahr elf Brautleute „Ja“. Trauungen außerhalb der Rathaus-Öffnungszeiten (jeweils am 1. Freitagnachmittag/Samstag im Monat) sind grundsätzlich nur an einem dieser beiden Orte möglich. Zu den normalen Öffnungszeiten kann man an allen drei Örtlichkeiten heiraten.

Markante Punkte

Eine große Auswahl an ungewöhnlichen Hochzeitsorten gibt es in Medebach: Dreggestobe Düdinghausen, Schwerspatmuseum Dreislar, Gut Glindfeld, Kappel auf dem Kreuzberg, Kapelle Wissinghausen. 2018 gab es in Medebach insgesamt 45 standesamtliche Trauungen, acht davon fanden außerhalb der Amtsräume statt. Etwa die Hälfte der Paar wählen für das ja-Wort einen Termin, der nicht in den normalen Öffnungszeiten liegt – vor allem der Samstag ist inzwischen sehr beliebt.

In Winterberg gibt es neben dem klassischen Standesamt im Bürgerhaus noch drei Möglichkeiten, sich das Ja-Wort an markanten Orten zu geben: Im Astenturm, an der St.-Georg-Sprungschanze und im Bobhaus. Im vergangenen Jahr haben von insgesamt 85 Brautpaaren, 31 einen Standort außerhalb des Rathauses gewählt – 29 davon haben sich am Kahlen Asten getraut. Etwa 50 Prozent der Paar nutzen inzwischen das Angebot der Stadtverwaltung und heiraten freitagsnachmittags oder am Samstagvormittag. Möglich ist dies am ersten. und dritte Wochenende im Monat.

In Hallenberg gibt es nur eine Möglichkeit, sich standesamtlich das Ja-Wort zu geben. Heiraten können Paare dort im Turmzimmer im historischen Kump-Gebäude. Einmal pro Quartal wird auch ein Samstags-Termin angeboten, der nach Absprache festgelegt wird. Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt 24 Brautpaare das Ja-Wort in Hallenberg gegeben Im Schnitt gibt es jährlich 20 bis 25 Eheschließungen im Hallenberger Standesamt.

Gemeinsam abheben

Auch in der Nachbarschaft bieten sich einige Möglichkeiten, für die standesamtliche Trauung einen besonderen Ort zu wählen, das Bergewerk Ramsbeck zum Beispiel, die Personenschiffe auf Diemel- oder Hennesse, die Sprungschanze oder der Hochheideturm in Willingen oder der Flughafen Paderborn. Dort kann man wahlweise am Boden bleiben oder sogar gemeinsam abheben.

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