72-Stunden-Aktion

Diese Projekte setzen Briloner Jugendliche in 72 Stunden um

Startschuss zum Auftakt der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend.

Startschuss zum Auftakt der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend.

Foto: Joachim Aue

Brilon.   Drei Tage lang sich für Andere einsetzen: In Brilon wurde die 72-Stunden-Aktion gestartet. Rund 30 Jugendlichen waren beim Auftakt dabei.

Seit Donnerstag 15:25 Uhr läuft auch in Brilon die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend. Die Aktion hat sich zum Ziel gesetzt in ganz Deutschland Projekte umzusetzen, um die Welt ein Stückchen besser zu machen. Fünf Aktionen haben die Jugendlichen vor der Brust.

Das möchten in ganz Deutschland mehr als 3.300 Gruppen, so Klaus Wrede von Koordinations-Team, der die insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Brilon und Umgebung vor dem Rathaus begrüßte. Aus Brilon nehmen das Jugendparlament, die Junge Union und die Youth-Hanse gemeinsam, die St. Georgs-Pfadfinder und die Almer Landjugend mit insgesamt 11 Gruppen teil.

Lob kam für das Engagement vom Bürgermeister

Ein dickes Lob kam für das Engagement auch von Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, der es begrüßte, gerade an dem Tag, an dem das Grundgesetz 70 Jahre alt wird, ein solches Projekt zu starten um dessen Werte umzusetzen.

„Packt’s an“, das habe ihm der Schirmherr Paderborn Erzbischof Franz-Josef Becker mit auf den Weg gegeben, so der Diözesanvorsitzende Jan Hilkenbach aus Brilon, der noch einmal Sinn und Zweck der bundesweiten Aktion erläuterte.

Diese Aufgaben warten auf die Teilnehmer

Welche Aufgaben warten denn nun in den kommenden 72-Stunden? Sie wurden den Verantwortlichen der einzelnen Gruppen in einem dicken Umschlag überreicht. So sollen sich das Jugendparlament, die Junge Union und die Youth-Hanse dafür stark machen, dass die Briloner am kommenden Sonntag bei der Europawahl ihre Stimme abgegeben.

Auch die St. Georgs-Pfadfinder haben einige Aufgaben zu erfüllen, die nicht ohne sind. Sie sollen unter anderem Propsteikirche mit Licht erfüllen, sich bei den Außenanlagen am Kindergarten St. Maria im Eichholz nützlich machen und in der Engelbertschule ein grünes Klassenzimmer einrichten. Dazu die Sprecherin der Pfadfinder, Simone Krapp: „Die jungen Leute sollen erfahren, dass es sich lohnt, mit solchen Aktionen andere Menschen zu unterstützen.

Viel Arbeit liegt auch vor der Almer Landjugend, so Bernd Schrader vom Koordinierungsteam, der darauf verweist, dass es im Dorf genug „Baustellen“ und Dinge zum Verschönern gibt, wo man Hand anlegen kann.

Sicherlich werden emsigen Jugendlichen in Brilon und Alme nach Ende der 72-Stunden-Aktion nur lobende Worte zu hören bekommen, wie die jungen Leute den Slogan umgesetzt haben: „Uns schickt der Himmel“.

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