Polizei

Entflohener Straftäter aus Marsberg stellt sich der Polizei

Hinteransicht und Glockenturm des St.-Marien-Hospitals Marsberg. Nach hier war der Straftäter aus dem LWL-Therapiezentrum, der hier zur Behandlung war, geflohen.

Hinteransicht und Glockenturm des St.-Marien-Hospitals Marsberg. Nach hier war der Straftäter aus dem LWL-Therapiezentrum, der hier zur Behandlung war, geflohen.

Foto: Sonja Funke

Marsberg/Attendorn.   Der Strafgefangene aus Marsberg, der am Freitag durch ein Toilettenfenster geflüchtet war, hat sich der Polizei in Attendorn gestellt.

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Er ist wieder da: Der 34-jährige Strafgefangene, der am vergangenen Freitag in Marsberg aus einem Toilettenfenster geflüchtet war, hat sich heute Nachmittag in Attendorn mit seiner Anwältin der Polizei gestellt.

Der rechtskräftig verurteilte Einbrecher war im Marsberger LWL-Therapiezentrum am Bilstein untergebracht. Am Freitag war er zur ambulanten Behandlung ins Marsberger Marienhospital gebracht worden. Dort gelang ihm - angeblich trotz Handfesseln und mit Bauchgurt - die Flucht. In einer groß angelegten Polizeiaktion mit Hubschrauber und Spürhund war der Mann erfolglos gesucht worden.

Keine Handfesseln mehr

Als der 34-Jährige sich in Attendorn der Polizei stellt, trug er übrigens keine Handfesseln mehr. Gestern war auch vom Olper Amtsgericht die Genehmigung zu einer Öffentlichkeitsfahndung mit Bild erteilt worden. Das ist nun nicht mehr nötig. Das AG Olpe und die Staatsanwaltschaft Siegen waren für den Fall zuständig, weil der Mann dort verurteilt worden war. Vermutlich wird er wieder nach Marsberg überstellt.

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