Tourismus im Sauerland

Folgen für Winterberg: Teile Hollands Corona-Risikogebiet

Ein Schild mit Corona-Regen in Winterberg: Der Tourismusverband reagiert für die steigenenden Coronazahlen in den Niederlanden und gibt Anweisungen.

Ein Schild mit Corona-Regen in Winterberg: Der Tourismusverband reagiert für die steigenenden Coronazahlen in den Niederlanden und gibt Anweisungen.

Foto: Stefanie Bald

Winterberg.  Das Sauerland ist beliebtes Reiseziel von Niederländern. Jetzt sind Teile Hollands Corona-Risikogebiet. So reagiert die Touristik in Winterberg.

Mit den Provinzen Nordholland und Südholland rücken neben der Region Brüssel und anderer Länderregionen weitere Bereiche der deutschen Nachbarländer in die Liste der Corona-Risikogebiete. Das hat Auswirkungen auf den Tourismus in Winterberg und im gesamten Hochsauerlandkreis, wo traditionell viele Menschen aus den Niederlanden zu Gast sind und Urlaub machen. Darüber informiert jetzt die Touristik Winterberg ihre Mitglieder.

Für die Regionen wurde eine Reisewarnung ausgesprochen. „Das hat auch Auswirkungen auf die Beherbergung jener Gäste, die uns zum Beispiel aus den niederländischen Städten Amsterdam, Haarlem, Hilversum, Texel, Zandvoort, Den Haag, Gouda, Leiden oder Rotterdam besuchen“, so die die Winterberg Touristik und Wirtschaft in einem Infoschreiben.

Nach der Coronaeinreiseverordnung NRW müssen sich Personen aus sogenannten Risikogebieten nach der Einreise nach Deutschland in Quarantäne begeben, wenn sie sich vorher in einem solchen Risikogebiet aufgehalten haben. Gäste aus diesen beiden Provinzen, die bereits seit einigen Tagen (Anreise vor dem 16. September) im Sauerland sind, sind nicht betroffen.

In Winterberg zuletzt Zahl der Infizierten bei null

Gäste aus einem Risikogebiet ohne Negativ-Test dürfen nicht in Hotels, Pensionen, Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Campingplätzen oder Jugendherbergen beherbergt werden. Die Touristen müssen abgewiesen werden, so die Winterberg Touristik und Wirtschaft in dem Infoschreiben.

In Winterberg lag die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle bei null – obwohl in den Sommermonaten sehr viele Touristen in der Stadt Urlaub gemacht hatten. Aktuell gibt es im HSK kreisweit 20 nachgewiesene Infektionen.

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