Ausbildung

Gewerbeschau in Medebach überrascht Besucher mit Angebot

Die Tischler-Innung hatte eine komplette Werkbank zum tatkräftigen Ausprobieren mit zur Ausbildungsbörse gebracht.

Die Tischler-Innung hatte eine komplette Werkbank zum tatkräftigen Ausprobieren mit zur Ausbildungsbörse gebracht.

Foto: Rita Maurer

Medebach.   Mehr als 100 heimische Firmen informierten, luden zum Bummeln und Bier testen ein. Aussteller regten nach dem Wochenende eine Verbesserung an.

„Wahnsinn! Das glaubt man gar nicht, was es hier alles für Firmen und Ausbildungen gibt!“ Mit diesem Satz einer positiv überraschten Besucherin ist die Gewerbeschau in Medebach mitsamt der Ausbildungsbörse am Wochenende schon kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Das Medebacher Gewerbegebiet am Holtischen Weg hatte sich am Samstag und Sonntag in eine Flaniermeile verwandelt, die Fertigungsgebäude der Firma Paul Köster wurden zur weitläufigen Messehalle.

Bei bestem Wetter nutzten unzählige Besucher aus Medebach und auch den Nachbarstädten die Gelegenheit, sich über mehr als 100 heimische Firmen zu informieren, zu bummeln, das Medebacher Jubiläumsbier zu testen oder sich bei der Modenschau Kleider- und Schuhtipps für die bevorstehende Schützenfest-Saison zu holen. Großen Anklang fand auch das Angebot, mit einem Hubschrauber einen knapp viertelstündigen Rundflug über Medebach und das Gewerbegebiet zu drehen.

Herzblut in die Stände gesteckt

40 Firmen aus Medebach, Winterberg, Hallenberg, Bromskirchen und Allendorf hatten bei der Interkommunalen Ausbildungsbörse am Samstag durch die Bank eine Menge Arbeit und Herzblut in ihre Stände gesteckt und nahmen sich ausführlich Zeit für persönliche Gespräche. Werbung machten unter anderem Oliver Schmidt und seine Mitarbeiterinnen für den Beruf des Friseurs und versuchte, die Besucher zu begeistern. „Es gibt uns unheimlich viel, wenn die Menschen nach einem Friseurtermin freudestrahlend nach Hause gehen“, erklärt er seinen persönlichen Mehrwehr der Arbeit.

Viele hatten ihre eigenen Auszubildenden mitgebracht, um so eine lockere Gesprächsatmosphäre schaffen zu können. So mancher Schüler konnte dort samt Eltern wertvolle Informationen und Kontakte über betriebliche und schulische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region mit nach Hause nehmen. Denn viele Unternehmen bieten überraschend viele und unterschiedliche Lehrstellen sowohl im technischen, handwerklichen oder auch kaufmännischen Bereich an und zeigten, welche vielseitigen Fortbildungsmöglichkeiten eine abgeschlossene Lehre ermöglicht.

Besucherzahlen könnten besser sein

Schade nur, dass dieses hervorragende Angebot von vergleichsweise wenig Jugendlichen genutzt wurde. Mehrere Aussteller regten deshalb an, die Ausbildungsbörse künftig nicht mehr am Wochenende, sondern in der Woche zu veranstalten, so dass - wie bei der Top-Nachwuchs-Messe, die sich verstärkt an Abiturienten und Berufskollegschüler richtet – die Schulen klassenweise Besuche organisieren können.

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