Projekt-Idee für die Regionale 2013

Hallenberg - eine Stadt als Park

Foto: WP

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Hallenberg. (ju) Fast jede Stadt hat einen Park, Hallenberg will jedoch einen Schritt weiter gehen und sich zu einer „Stadt als Park” entwickeln. Wie diese Idee als Projekt der Regionale 2013 umgesetzt werden könnte, stellte der Architekt Eckhard Lohmann am Mittwochabend im Rat der Stadt vor.

Die Ratsvertreter begrüßten seine Vorschläge und beschlossen, die Idee in ein Konzept zu fassen.

Die Regionale ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von drei Jahren einer ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren. Die 2007 gegründete Region Südwestfalen konnte auf Anhieb mit ihrer gemeinsamen Bewerbung überzeugen und ist Ausrichter für das Jahr 2013. Gefördert werden Regionale-Projekte durch das Land NRW, die Bundesrepublik und die EU.

Eckhard Lohmann machte bei seiner Präsentation im Kump deutlich, dass die Nuhnestadt sehr gute Voraussetzung für die Projekt-Bewerbung im Rahmen der Regionale mitbringe. Die geförderten Projekte sollen über den jeweiligen Ort hinaus für die Region von Bedeutung sein und Modellcharakter haben.

„In Hallenberg liegen der historische Stadtkern und die reizvolle Landschaft sehr nah beieinander”, erklärte Eckhard Lohmann. Darüber hinaus sei Hallenberg ein starker Wirtschaftsstandort, aber gleichzeitig ein überregional bedeutender Naturraum. Sehr gut sei hier das Zusammenspiel von Tourismus, Kultur, Tradition und Zukunftsorientierung.

Als einen wichtigen Baustein der künftigen Parklandschaft sieht Eckhard Lohmann das Infozentrum Kump, das die Werte Erhaltung, Weiterentwicklung und Zukunftsorientierung verbinde. In diesem Zusammenhang sei, so der Briloner Architekt, das Stichwort Innovation sehr wichtig.

Seine Vision: Hallenberg hat eine öffentliche Parkanlage, die zusammen mit den öffentlichen Freiflächen, Wegen, Gassen und Plätzen und der an die Stadt anschließenden Landschaft mit ihren Wiesen und Wäldern zu einem innovativen Stadt-Park oder einer Park-Stadt zusammenwachsen könne.

Bereits einige erste Ideen wurden für die mögliche Gestaltung des Marienparks präsentiert: Ein Spielplatzbereich zum Beispiel mit einem Baum-Mikado als Kletterlandschaft für Kinder, ein Labyrinth, die Ausstellung von Skulpturen, das Eishaus und die Einbeziehung von Bachwindungen.

Potenziale, die man nutzen könne, seien zum Beispiel auch Wege aus der Landschaft in die Stadt und umgekehrt, auf die man durch innovative Ideen gezielt die Aufmerksamkeit der Besucher richten könne. Auch die starken Höhenunterschiede in und um Hallenberg böten sicher viele reizvolle Möglichkeiten. Mit einbinden könnte man auch die bereits vorhandenen Aussichtspunkte.

„Gerade Hallenberg ist gut geeignet, ein besonders beispielhaftes Regionale-Projekt zu entwickeln und damit Fördermittel für ein solches Projekt zu bekommen”, so das Fazit von Eckhard Lohmann.

Bürgermeister Michael Kronauge bewertete die Vorschläge als ein Konzept, auf dem man aufbauen könne. Nun soll aber zunächst ein Antrag für die Regionale 2013 erarbeitet werden, später soll dann eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden, die konkrete Ideen, Vorschläge und Konzepte entwickeln soll.

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