Einsatz

Haus brennt in Silbach – Löschwasser der Feuerwehr gefriert

Die Feuerwehr hat in Silbach ein brennendes Haus gelöscht.  

Die Feuerwehr hat in Silbach ein brennendes Haus gelöscht.  

Foto: Feuerwehr

Silbach.   Die Feuerwehr hat ein brennendes Haus in Silbach bei Winterberg gelöscht. Brandstiftung und ein technischer Defekt werden ausgeschlossen.

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Die Feuerwehr hat ein brennendes Haus in Silbach gelöscht. Das Haus wird gerade renoviert. und stand leer. Nach dem Feuer ist es nicht mehr bewohnbar. Der Schaden ist sechsstellig. Der Polizei liegen keine Hinweise auf Brandstiftung vor. ein technischer Defekt könne ausgeschlossen werden, sagte Polizeisprecher Holger Glaremin auf Nachfrage der Westfalenpost. Inwieweit eine Fahrlässigkeit als Brandursache in Frage komme, sei Teil der weiteren Ermittlungen.

Ein Nachbar hatte am Mittwoch den Brand in dem Einfamilienhaus bemerkt. Gegen 22.22 Uhr wurden die Feuerwehreinheiten aus Silbach und Siedlinghausen sowie die Drehleiter aus Winterberg alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dachgeschoss. Der Einsatzleiter entschied, weitere Kräfte aus Altenfeld und der Kernstadt zu alarmieren. Personen waren von dem Feuer nicht betroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte es sich vom Erdgeschoss in das Obergeschoss ausgebreitet und anschließend den Dachstuhl in Brand gesetzt.

Das Feuer konnte von außen über die Drehleiter schnell unter Kontrolle gebracht werden. Parallel hierzu gingen mehrere Trupps unter Atemschutz im Gebäude gegen den Brand vor. Im Einsatzverlauf musste an mehreren Stellen das Dach geöffnet werden, um an letzte Brandnester heranzukommen. Für die meisten Einsatzkräfte war der Einsatz gegen 1 Uhr beendet, für Nachlöscharbeiten verblieben einige Kräfte noch bis 2 Uhr an der Einsatzstelle.

In der Nacht wurde das Gebäude mehrmals durch die örtliche Einheit mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Gegen 3:30 Uhr konnten die Silbacher den Einsatz schließlich auch beenden.

Löschwasser sorgt für Glätte

Aufgrund von überfrierendem Löschwasser wurde in der Nacht noch der städtische Bauhof mit Streusalz zur Einsatzstelle alarmiert. Auch wurde zum Eigenschutz der eingesetzten Kräfte ein Rettungswagen des DRK hinzugezogen. Insgesamt befanden sich rund 70 Feuerwehrleute vor Ort.

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