Glasfaserleitungen

Haushalte in Winterberg profitieren vom Breitbandausbau

Glasfaser ist die Zukunft im Bereich Kommunikation: Selbst größte Daten- und Informationsmengen werden in Lichtgeschwindigkeit verschickt 

Foto: Michael Kleinrensing

Glasfaser ist die Zukunft im Bereich Kommunikation: Selbst größte Daten- und Informationsmengen werden in Lichtgeschwindigkeit verschickt  Foto: Michael Kleinrensing

Winterberg.   Zahlreiche Haushalte in bislang unterversorgten Bereichen im Stadtgebiet Winterberg werden vom geförderten Breitbandausbau profitieren.

In vielen Regionen steht das schnelle Glasfasernetz bereits zur Verfügung und der Ausbau weiterer Standorte in Deutschland wird von der Telekom mit Hochdruck vorangetrieben. „Glasfaser ist die Zukunft im Bereich Kommunikation: Selbst größte Daten- und Informationsmengen werden sprichwörtlich in Lichtgeschwindigkeit verschickt“, so Telekom-Regio-Manager Reinhard Rohleder, der den aktuellen Stand in Sachen Breitbandausbau im Stadtgebiet im Rat Winterberg erläuterte. In Neubaugebieten ende mit „Fiber to the Home“ (FTTH) die Glasfaserleitung nicht mehr am Verteilerkasten auf dem Bürgersteig oder im Keller des Hauses, sondern führe inzwischen direkt in die Wohnungen, betonte der Breitband-Fachmann. Ziel sei es, bis 2018 rund 80 % der Haushalte mit Geschwindigkeiten von über 50 MBit/s zu versorgen.

Laut Rohleder sieht der geförderte Breitbandausbau nach dem Landesförderprogramm GAK in Winterberg wie folgt aus: Die Stadt hat im Jahr 2016 eine Ausschreibung durchgeführt für die unterversorgten Gebiete. Nach Förderrichtlinie gelten alle Gebiete mit einer Bandbreite < 6 MBit/s im Download als weiße Flecken. Die Ausschreibung gewann die Telekom im Jahr 2016. Anfang 2017 wurden für die Orte Altenfeld, Hildfeld und Grönebach die Verträge unterschrieben. „Insgesamt profitieren von dem Ausbau ca. 720 Haushalte. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant“, so der Regio-Manager. „Nach dem Ausbau stehen den Kunden Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload zur Verfügung.“

Kreisweite Lösung

Der Ausbau nach Bundesförderprogramm/kreisweite Lösung sieht folgendermaßen aus: Hier hat der Hochsauerlandkreis einen Förderantrag für die unterversorgten Gebiete im Kreis gestellt. Nach Bundesförderprogramm gelten alle Gebiete mit einer Downloadbandbreite von < 30 MBit/s im Download als unterversorgt. In Winterberg sind davon die Gebiete/Ortsteile Mollseifen, Lenneplätze, Hoheleye und das Gewerbegebiet Burmecke in Siedlinghausen/Silbach betroffen.

Eigenwirtschaftlich baut die Deutsche Telekom im Stadtgebiet den Nahbereich in der Kernstadt, in Niedersfeld und Siedlinghausen aus. In Langewiese wird laut Rohleder die vorhandene Technik aufgerüstet. Die Fertigstellung der Breitbandverbesserung in Neuastenberg sei im Jahr 2016 erfolgt. „Nach dem Ausbau stehen den Kunden Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload zur Verfügung.“ Insgesamt profitieren von dem Ausbau rund 2600 Haushalte. Die Fertigstellung ist Mitte 2018.

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