Mobilfunkmasten

Höhere Funkmasten an Alternativstandorten in Marsberg

Alternative Standorte für Mobilfunkmasten im Stadtgebiet Marsberg sorgen für Diskussionen

Alternative Standorte für Mobilfunkmasten im Stadtgebiet Marsberg sorgen für Diskussionen

Foto: WP-Foto-archiv

Marsberg.  Der neue D1-Funkmast der Telekom am Alternativstandort in Meerhof wird 11 Meter, in Giershagen 20 Meter höher. Standorte werden geprüft.

Neue Funkmasten im Stadtgebiet sollen das D1-Netz der Telekom verbessern und sorgen in den betreffenden Ortsteilen für reichlich Diskussionen.

Wie berichtet, ist für Meerhof ein neuer Mobilfunkmast in Planung. Favorisiert hatte die Telekom einen Standort im Bereich des Sportplatzes. Aus funktechnischen Gründen sieht sie ihn am geeignetes an. 40 Meter sollte der Funkmast hoch werden. Anwohner melden jedoch ihre Bedenken an bezüglich möglicher gesundheitsgefährdender Auswirkungen durch die Sendestrahlen.

Als neuen Standort prüft die Telekom jetzt das Gebiet am Hückelbaum. Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss gab in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht. Allerdings, so Frank Weinbrenner von der Telekom zur WP, der Funkmast müsste dort höher werden. Er geht von 51 Metern aus, damit die gleiche Funkqualität erreicht werden kann.

Alternativstandort in Giershagen

Auch in Giershagen soll ein neuer Mobilfunkmast aufgestellt werden. Die Telekom hatte hier den Standort zur Heide favorisiert. Grundschule und Kindergarten befinden sich in 300 Meter Entfernung. Eltern hatten sich mit einer Unterschriftenliste gegen den Standort ausgesprochen. Derzeit überprüft der Hochsauerlandkreis den Bauantrag. Die Stadt hatte ihr gemeindliches Einvernehmen nicht erteilt.

Als Alternativvorschlag prüft die Telekom derzeit den Standort am Sportplatz. Weinbrenner: „Er ist funktechnisch nicht so gut.“ Am Standort zur Heide würde der Mast 25 Meter hoch, am Sportplatz 45 Meter hoch. Derzeit ist die Telekom mit den Eigentümern der benachbarten Grundstücke im Gespräch, ob sie ihre Zustimmung geben würden. Weinbrenner rechnet frühestens nächstes Jahr mit einer Entscheidung.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben