Kindertagesstätte

Kita Sonnenschein in Olsberg öffnet feierlich ihre Türen

Freuen sich über die Eröffnung der Kita Sonnenschein: Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer, Ludger Imöhl (Vorsitzender im Aufsichtsrat der Kropff-Federath’schen Stiftung), Johannes Berger (Baufirma Materio), Gerhard Freund (Geschäftsführer der Josefsgesellschaft) und Peter Loesmann (Mitglied im Aufsichtsrat der Kropff-Federath’schen Stiftung) (von links).

Freuen sich über die Eröffnung der Kita Sonnenschein: Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer, Ludger Imöhl (Vorsitzender im Aufsichtsrat der Kropff-Federath’schen Stiftung), Johannes Berger (Baufirma Materio), Gerhard Freund (Geschäftsführer der Josefsgesellschaft) und Peter Loesmann (Mitglied im Aufsichtsrat der Kropff-Federath’schen Stiftung) (von links).

Foto: Joachim Aue

Olsberg.  Beim Programm für Klein und Groß betonten die Gäste und Verantwortlichen nochmal, dass es sich bei dem Gebäude um mehr handelt als nur eine Kita.

Im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier wurde am Samstag der Kindergarten „Sonnenschein“ an der Pappellallee in Bigge seiner Bestimmung übergeben. Die Erzieherinnen vor Ort betreuen 68 Kinder, davon acht mit Behinderung.

Nach dem Richtfest am 5. April entstand in relativ kurzer Bauzeit hier eine Kita, in der die Kinder bereits am 1. August Einzug halten konnten. Das Gebäude, das ganz auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten ist, wurde von der Firma Materio aus Soest komplett in ökologischer Bauweise errichtet.

Win-win-Situation für alle Beteiligten

Nach einem kurzen Wortgottesdienst mit Dechant Richard Steilmann, betonte Ludger Imöhl, Vorsitzende des Aufsichtsrates des Investors, der Kropff-Federath’schen Stiftung, in seiner Begrüßung, der Bau dieser Kita sei eine Win-win Situation für alle Beteiligten. Sowohl die Josefsgesellschaft als Betreiber, die Stiftung und natürlich auch die Kinder profitierten von dieser neuen Einrichtung.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Verwaltung, Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte betonte Imöhl: „Mit der Finanzierung handelt die Stiftung auch im Sinne von Ida Kropff-Federath.“ Vor über hundert Jahren hatte sie ihren Besitz in eine Stiftung eingebracht, um elternlosen Kindern ein Zuhause geben.

Beispiel für gelebte Inklusion

Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer begrüßte die tolle Entscheidung von Stiftung und Josefsgesellschaft in Kooperation eine Kindertagesstätte zu bauen. Dieser Kindergarten sei darüber hinaus ein gutes Beispiel für gelebte Inklusion.

Der Geschäftsführer der Josefsgesellschaft, Gerhard Freund betonte: „Dieses Gebäude ist mehr als nur ein Kita. Es ist ein Ort der Gemeinschaft, ein Ort der Begegnung, ein Zuhause.“ Mit dem gemeinsamen Bau gehe man heute einen Weg, der längst nicht alltäglich sei, es aber eigentlich sein sollte. Außerdem würden hier die Kinder von klein auf mit Integration und Inklusion vertraut gemacht.

Barrierefreiheit, Snoezelraum und inklusives Spielstützpunkt

Dazu leisten auch die neuen Räumlichkeiten ihren Beitrag. Die Barrierefreiheit, der Snoezelraum sowie der inklusive Spielstützpunkt seien gute Beispiele dafür. Ebenso die Erzieherinnen, die hier den inklusiven Gedanken den Kindern vorleben. Letzteren gab Gerhard Freund abschließend mit auf den Weg, stets mit offenen Augen durch das Leben zu gehen, gerade wenn es sich um die Gemeinschaft, die Integration und die Inklusion handele.

Nachdem Dechant Steilmann gemeinsam mit den Kindern die Räumlichkeiten und Außenanlagen gesegnet hatte, wartete ein buntes Programm, unter anderem mit einer Feuerwehrübung und Zauberei.

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