Naherholung

Konzept für die Zukunft der Sauerland-Seen

Die Lenkungsgruppe der „Sauerland-Seen“ hat sich in Meschede getroffen. Neben einer Analyse der bisherigen Kooperation von Bigge-/Listersee, Möhnesee, Sorpesee, Hennesee, Diemelsee und Twistesee standen auch die weiteren Perspektiven der Zusammenarbeit im Fokus.

Die Lenkungsgruppe der „Sauerland-Seen“ hat sich in Meschede getroffen. Neben einer Analyse der bisherigen Kooperation von Bigge-/Listersee, Möhnesee, Sorpesee, Hennesee, Diemelsee und Twistesee standen auch die weiteren Perspektiven der Zusammenarbeit im Fokus.

Foto: Stadt Meschede

Hochsauerlandkreis.   Erfolgreiches Projekt soll weiterentwickelt werden. Stärkere Einbindung des Themas Natur ist angestrebtes Ziel.

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Ein Rückblick auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit - und ein Ausblick, um weitere Ziele in den Blick zu nehmen: In Meschede hat sich jetzt die Lenkungsgruppe der „Sauerland-Seen“ getroffen. Der Zusammenschluss umfasst Bigge-/Listersee, Möhnesee, Sorpesee, Hennesee, Diemelsee und Twistesee. Neben einer Analyse der bisherigen Zusammenarbeit richteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Augenmerk auch auf die weiteren Perspektiven.

Gemeinsam kann man mehr erreichen – unter diesem Motto schlossen sich 2013 die fünf größten Seen des Sauerlandes ganz offiziell zur Kooperation „Sauerland-Seen“ zusammen. Insbesondere im Rahmen des Strukturförderprogramms Regionale 2013 hat sich diese Zusammenarbeit bewährt. Zahlreiche Projekte an den Seen tragen zu einer deutlichen Aufwertung des öffentlichen Raumes bei: zum Beispiel der See-Park in Körbecke, die Uferpromenade in Amecke, die Himmelstreppe in Meschede oder der Biggeblick in Attendorn.

Folge-Investitionen

Aber haben diese Projekte der Regionale 2013 auch zu Folgeinvestitionen geführt? Dieser Frage geht die Kooperation mit Unterstützung des Büros ift aus Köln im Rahmen einer Analyse nach – und das sogar in Form einer länderübergreifenden Zusammenarbeit, da sowohl der Diemelsee als auch der Twistesee aus Nordhessen mit dabei sind.

Auch wenn die endgültige Fassung noch in Arbeit ist, haben sich jetzt die Beteiligten zum Abschluss des Projektes in Meschede getroffen. Die ersten Ergebnisse, die Jan Kobernuß vom Büro ift den Bürgermeistern präsentieren konnte, zeichneten ein positives Bild: So ist schon heute ersichtlich, dass an den meisten Seen die Übernachtungszahlen spürbar angestiegen sind. Am Möhnesee bedeutet das ein Plus von über 60 Prozent gegenüber dem Ausgangsjahr 2009. Dies deckt sich mit der Erkenntnis, dass der Gesamtumsatz für alle Sauerland-Seen zusammen im Bereich Übernachtungs- und Tagestouristen zwischen 2011 und 2018 um 30 Millionen auf 194 Millionen Euro gestiegen ist.

Basis für zukünftige Entwicklung

Allerdings: Bei allen positiven Zahlen gibt es auch Verbesserungsbedarf. So wurden beispielsweise der Ausbau des gastronomischen Angebotes sowie die stärkere Einbindung des Themas Natur als wichtiger Punkt angesehen. Die aktuellen Ergebnisse sind eine Basis für die zukünftige Entwicklung der Seen im Sauerland. Zu einer Plattform für weitere wegweisende Projekte soll dabei die Regionale 2025 werden. Die Lenkungsgruppe war sich jedoch einig, dass zunächst herausgearbeitet werden muss, wohin die Reise der Seen mittel- bis langfristig gehen soll. Dies kann nach Ansicht der Beteiligten am besten durch ein gemeinsames Konzept erreicht werden, das die zukünftige Rolle der Seen neu definiert.

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