Gesundheit

Krankenhaus Brilon: Starke Hilfe für schwache Stellen

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Foto (v.li.): Verena Dohle-Otto (ZNA/Ambulanz), Dr. Martin Pronadl (Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie), Thomas Mones (Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Leiter des Hernienzentrums). Es fehlt Ihsan Nasrawi, der ebenfalls zu dem Team rund um Dr. Pronadl gehört.

Foto (v.li.): Verena Dohle-Otto (ZNA/Ambulanz), Dr. Martin Pronadl (Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie), Thomas Mones (Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Leiter des Hernienzentrums). Es fehlt Ihsan Nasrawi, der ebenfalls zu dem Team rund um Dr. Pronadl gehört.

Foto: Krankenhaus Maria-Hilf Brilon / wp

Brilon.  Zwerchfellriss oder Leistenbruch - das sind typische Fälle für die Hernienchirurgie am Maria-Hilf-Krankenhaus in Brilon.

Mit dem neu gegründeten Hernienzentrum Sauerland am Maria-Hilf-Krankenhaus in Brilon gehen Chefarzt Dr. Martin Pronadl und sein Team einen weiteren Schritt, die bestmögliche chirurgisch-medizinische Versorgung im Hochsauerlandkreis und Umgebung sicher zu stellen.

„Wir tragen mit unseren Anstrengungen der Verpflichtung, die wir gegenüber den Einwohnern des Hochsauerlandkreises und darüber hinaus haben, Rechnung, für eine bestmögliche Behandlung vor Ort zu sorgen“ sagt Dr. Martin Pronadl.

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Eingeweidebrüche

Hernien, umgangssprachlich auch Eingeweidebrüche genannt, gehören zu den am häufigsten vorkommenden Erkrankungen in unserer Bevölkerung. Am geläufigsten ist hierbei zum Beispiel der Leistenbruch. Nun ist nicht jeder Leistenbruch und jeder Patient gleich, so dass von Fall zu Fall in einer persönlichen Beratung eine mögliche Operation besprochen wird. Ob eine Operation minimal-invasiv oder mit einem größeren Schnitt erfolgt, ob ein Kunststoffnetz implantiert oder ein Nahtverfahren durchgeführt wird, hängt ganz von dem individuellen Fall ab.

Dies gilt für das gesamte Spektrum der Hernienchirurgie: Von Leistenbrüchen, Nabel- oder Narbenhernien bis hin zu Zwerchfellhernien, die sich durch häufiges Sodbrennen und saures Aufstoßen bemerkbar machen können.

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Maßgeschneiderte Konzepte

„In der Hernienchirurgie benennen wir dies als maßgeschneidertes Konzept“ erklärt Dr. Pronadl. In einigen Fällen werden vor der Festlegung einer Operation noch weitere Diagnostiken durchgeführt. Bei schwierigen Narbenhernien kann sogar eine Vorbehandlung, zum Beispiel mittels Botox, für mehrere Wochen notwendig sein, um so ein für den Patienten optimales Ergebnis zu erzielen.

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In der neu eingerichteten Herniensprechstunde mittwochs von 9 bis 11 Uhr stehen die erfahrenen Hernienchirurgen um Dr. Pronadl zur Verfügung. Hier wird mittels körperlicher Untersuchung und Ultraschall der Befund erhoben, Diagnostik veranlasst und das weitere Vorgehen geplant – ganz auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Die Patienten werden gleichzeitig auf Wunsch in in die Qualitätssicherung aufgenommen und nachverfolgt. „So können wir unsere Qualität stetig kontrollieren und verbessern“, berichtet Thomas Mones, Oberarzt der Allgemeinchirurgie. Auch wurde der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie bereits das Qualitätssiegel für Hernienchirurgie durch die Deutsche Hernien-Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie verliehen. Somit wird ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft am Maria-Hilf in Brilon getan, bei dem die bestmögliche Versorgung der Patienten durch das Expertenteam im Fokus steht.

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