Schützenverein

Küstelberg: Darauf freuen sich die St.-Hubertus-Schützen

Das amtierende Königspaar aus Küstelberg: Michael und Christiane Eikemper von der St. Hubertus Schützenbruderschaft

Das amtierende Königspaar aus Küstelberg: Michael und Christiane Eikemper von der St. Hubertus Schützenbruderschaft

Foto: Privat

Küstelberg.  Die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft in Küstelberg feierte kein Schützenfest. Trotzdem wollen sie eine gute Atmosphäre schaffen. So gelingt es.

In unserer Reihe „Jetzt wäre Schützenfest“ berichten unsere Vereine, wie sie die schützenfestfreie Zeit überbrücken. Die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Küstelberg hätte um diese Zeit bereits einen neuen König in ihren Reihen gefunden. Um trotz Corona eine gewisse Atmosphäre zu verbreiten wurde an vielen Häusern die Schützenfahne gehisst.

„Der Vorstand konnte in Absprache mit den Ordnungsbehörden und unter Einhaltung der notwendigen Sicherheitsmaßnahme, zumindest einen Kranz für die Verstorbenen der beiden Weltkriege am Ehrenmal niederlegen. Somit war vom Schützenfest doch ein wenig zu merken“, heißt es vom Verein.

In Küstelberg fehlt das Gespräch an der Theke

Die Vereinsmitglieder freuen sich auf die Möglichkeit wieder in der Gemeinschaft Projekte und Feste in Angriff zu nehmen. Die angeregten Diskussionen auf Versammlungen und der „Klönschnack“ an der Theke fehlt doch sehr. „Wir haben in Küstelberg das Glück, dass wir auf unser Schützenfest hoffentlich nur bis zum 14. Mai 2021 warten müssen und dann auch wieder ein kühles Schützenfestbier in unserer Halle trinken können“, schreibt der Verein.

Schützenpaar vermisst die Kleinigkeiten

Das amtierende Schützenpaar Michael und Christiane Eikemper freut sich schon auf die Zeit, in der sie mit den Nachbarn grillen und ein Bier trinken können. „Es ist nicht der große Urlaub, nein, es sind die kleinen Dinge im Leben, die mehr und mehr fehlen. Und darauf freuen wir uns am meisten, auf die kleinen Normalitäten des Alltags“, sagen sie. Bis dahin sind die Vereinsmitglieder froh, dass es keine finanzielle Sorgen gibt und die Zeit nach der Pandemie vorbereitet werden kann. So wird zum Beispiel die Schützenhalle auf Vordermann gebracht.

Aber bald soll es auch wieder an die Gewehre gehen, denn immerhin kommen die meisten Stadtschützenkönige aus dem Stadtgebiet Medebach. Da sagen auch die Vereinsmitglieder voller Stolz: „Wir können nicht nur schießen, wir können auch treffen.“

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