Kunstausstellung

Kunstkreis Papengesellschaft stellt Werke in Marsberg aus

Die ausstellenden Künstler, von links: Hans-Jürgen Stopperich, Antje Otto, Klaus Rahmann, Dorothee Engländer, Elisabeth Knierim, Peter Engels mit seiner Frau Margarete, Claudia Schluckebier, Ute Gerstenmeier und Hartmut Polewsky.

Die ausstellenden Künstler, von links: Hans-Jürgen Stopperich, Antje Otto, Klaus Rahmann, Dorothee Engländer, Elisabeth Knierim, Peter Engels mit seiner Frau Margarete, Claudia Schluckebier, Ute Gerstenmeier und Hartmut Polewsky.

Foto: Regina Schmidt

Marsberg.  In manche Bilder möchte man hineingreifen. So plastisch sind sie. Andere Werke aus dem Kunstkreis Papengesellschaft bestechen durch Detailtreue.

Der Vorsitzende des Kunstkreises Papengesellschaft, Peter Engels, freute sich, dass so viele Gäste zur Ausstellungseröffnung der 28. Gemeinschaftsausstellung der aktiven Künstlerinnen und Künstler ins Bürgerhaus gekommen waren.

Peter Engels stellte zunächst die Künstler und ihre Werke vor. Hartmut Polewsky, „den man selten ohne Kamera sieht“, stellt diesmal Werke aus dem malerischen Bereich aus. Seine Bildausschnitte zeigen ein ästhetisches Ganzes, es geht um das Spiel mit Transzendenz in der Fotografie. Als Pendant zur genauen Fotografie seien die Werke von Hans-Jürgen Stopperich zu sehen.

„Seine Bilder wirken wie echt, man möchte hineingreifen in die Arbeit“, so Engels. Florale Tafeln, sehr stimmungsvoll und detailgetreu, stellt Dorothee Engländer aus. Elisabeth Knierim beschäftigt sich mit Darstellung von Flächen auf abstrakter Ebene. Engels selbst zeigt rahmenlose Fotografien, die auf seiner Wanderung entstanden sind und Antje Otto hat einem Hund, der vor einem Falten werfenden Vorhang liegt, auf die Leinwand gebracht.

Echte Flügel von Vögel

Die Leiterin der Malschule aus Westheim, Ute Gerstenmeier, zeigt Beispiele von Kinderbildern. Sehr filigrane Arbeiten mit großer Wirkung auf den Raum stellt Claudia Schluckebier aus. Sie hat echte Flügel von Vögeln in Rahmen angebracht. Als Gast begrüßte Engels den Künstler Klaus Rahmann mit seinen Skulpturen, die mit ihrer Dreidimensionalität den Raum erfüllten. Er war bereits bei der Menschenrechtsausstellung im Kloster Bredelar dabei.

Die Eröffnungsfeier umrahmten die Tänzerinnen von Sara´s Tanzstudio mit ihren einstudierten Choreographien von klassisch, theatralisch als auch modern.

Der stellvertretende Bürgermeister Johannes Wüllner lobte die Akteure und Organisatoren der Ausstellung und freute sich über die Symbiose aus Kunstobjekten und Tanz. Er sieht die Vernissage „als Einstieg in eine schöne, ruhige Zeit, um runterzufahren. In dieser verrückten, hektischen Welt tut Kulturelles der Seele gut.“

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