NRW-Wahl 2022

Landtagswahl im HSK ausgezählt: CDU und Kerkhoff siegen

| Lesedauer: 29 Minuten
NRW-Landtagswahlen 2022: Basiswissen auf einen Blick

NRW-Landtagswahlen 2022- Basiswissen auf einen Blick

Jede wahlberechtige Person hat zwei Stimmen: die Erststimme und die Zweitstimme. Wer welche Stimme bekommt, erklären wir im Video.

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Hochsauerlandkreis/Brilon.  Landtagswahlen in NRW: Im Wahlkreis HSK II siegen CDU und Grüne. Matthias Kerkhoff holt das Direktmandat. Ergebnisse und Reaktionen im Newsblog:

  • Welche Kandidaten stellen sich bei der Landtagswahl 2022 in Brilon, Olsberg, Marsberg, Winterberg, Hallenberg und Medebach und Bestwig zur Wahl und wie viele Stimmen bekommen Sie?
  • Wie sehen die Ergebnisse in den Städten im Hochsauerland im Vergleich zur letzten Landtagswahl 2017 aus?
  • Informationen rund um die Landtagswahl im Hochsauerlandkreis aus dem Wahlkreis HSK II finden Sie hier. Wir werfen auch einen Blick auf den Wahlkreis HSK I.

In Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag die Landtagswahl begonnen, die Wahllokale nun geschlossen. Rund 13 Millionen Menschen sind im bevölkerungsreichsten Bundesland wahlberechtigt - rund 200.000 Menschen sind es im Hochsauerlandkreis.

20.57 Uhr: Das vorläufige amtliche Endergebnis im Wahlkreis HSK I

CDU 45,85 Prozent

SPD 25,12 Prozent

FDP 5,56 Prozent

AfD 5,16 Prozent

Grüne 11,96 Prozent

Direktkandidat: Klaus Kaiser (45,86 Prozent)

20.44 Uhr: Das vorläufige amtliche Endergebnis im Wahlkreis HSK II

CDU 48,76 Prozent

SPD 23,90 Prozent

FDP 5,38 Prozent

AfD 5,57 Prozent

Grüne 10,08 Prozent

Direktkandidat: Matthias Kerkhoff (51,39 Prozent)

20.42 Uhr: Alle Ergebnisse des Landtagswahl 2002 aus den Städten im Altkreis Brilon im Überblick:

Die Ergebnisse aus Brilon

Die Ergebnisse aus Olsberg

Die Ergebnisse aus Marsberg

Die Ergebnisse aus Winterberg

Die Ergebnisse aus Medebach

Die Ergebnisse aus Hallenberg

20.36 Uhr: Der Briloner SPD-MdB Dirk Wiese hätte den Abstand zur CDU „gerne kleiner gehalten“ und der SPD und auch dem örtlichen Kandidaten seiner Partei, Hubertus Weber, „ein besseres Ergebnis gewünscht“. Nun müsse man schauen, wie es in Düsseldorf weitergehe. Die FDP spiele Zünglein an der Waage bei der Frage, „welche Regierung rauskommt“. Offensichtlich seien viele FDP-Wähler von 2017 jetzt wieder zur CDU zurückgekehrt. Hubertus Weber habe einen engagierten Wahlkampf geführt, der leider durch seine Corona-Infizierung elf Tage unterbrochen worden sei. Allerdings habe es am Samstag mit SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert in der Fußgängerzone einen bemerkenswerten Abschluss gegeben.

20.25 Uhr: Die Auszählung im Wahlkreis HSK II ist fast abgeschlossen. Noch ein Stimmbezirk fehlt. Die CDU liegt bei 48,8 Prozent, die SPD bei 23,8 Prozent, die FDP bei 5,4 Prozent, die AfD bei 5,6 Prozent und die Grünen holen 10,1 Prozent. Matthias Kerkhoff holt das Direktmandat (51,4 Prozent).

20.16 Uhr: Brilon ist fertig. In seiner Heimatstadt schneidet SPD-Kandidat Hubertus Weber mit 30,40 Prozent deutlich besser ab als bei den Zweitstimmen, wo die SPD auf 25,54 Prozent in etwa auf dem Niveau von 2017 bleibt. Klarer Wahlsieger ist CDU-Mann Matthias Kerkhoff mit 47,41 Prozent. Bastian Grunwald von den Grünen bekommt 7,98 Prozent, Nils Hartwig von der AfD 5,53 und Dr. Jobst Köhne von der FDP 3,67 Prozent. Mit 4,88 Prozent bleibt die FDP in Brilon auch bei den Zweitstimmen deutlich hinter der AfD, die 5,93 Prozent holt.

20.07 Uhr: Wahlsieger Matthias Kerkhoff freut sich über sein Ergebnis und das der CDU: „Ein tolles Wahlergebnis“, sagt er in einer ersten Stellungnahme. Kerkhoff verfolgt die Ergebnisse in der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Die Union sei der „klare Wahlsieger“: „Wir haben einen Regierungsauftrag. Daraus gilt es was zu machen.“ Er führt den Wahlerfolg der Union zum einen im HSK auf einen intensiven Straßenwahlkampf mit täglichen Terminen zurück, außerdem auf den Ministerpräsidenten-Effekt: „Hendrik Wüst war viel präsent. Er hat das Rennen klar für sich entschieden.“ Dieser Effekt, vermutet Kerkhoff, erkläre auch das schlechte Ergebnis der FDP: Vermutlich hätten sich Wähler in der Ministerpräsidenten-Frage bei den Zweitstimmen dann eben doch für die CDU entschieden. Wobei Kerkhoff verdeutlicht: „Wir haben zusammen gut regiert.“ Kerkhoff kann sich jetzt auch eine Koalition mit den Grünen vorstellen: „Demokratische Fraktionen können und müssen untereinander immer gesprächs- und regierungsfähig sein.“

19.56 Uhr: „Total zufrieden“ ist Bastian Grunwald, der Kandidat der Grünen, mit dem Ergebnis - und zwar sowohl mit seinem persönlichen wie auch dem auf Landesebene. Der Aufschwung sei getragen von dem Ergebnis der Bundestagswahl im vergangenen Herbst. In der Regierungsveranwortung habe die Grünen bewiesen, dass sie „auch in schweren Zeiten zielorientiert arbeiten und standhalten können“. Das sei „bei den Bürgern angekommen“. Grunwald geht davon aus, dass die Grünen mit diesem Ergebnis und ihren „hochkarätigen Leuten“ auch in der neuen Landesregierung eine Rolle spielen. Als politischer Newcomer - der Schulbegleiter ist erst seit 2019 bei den Grünen - auf Anhieb sowohl für sich wie auch für die Partei auf Rang drei zu landen, begeistere ihn total. Für das Statement am frühen Wahlabend erbat sich der Grüne einen Rückruf in der Redaktion: Er sei gerade dabei, die Tiere zu füttern - Man muss halt Prioritäten setzen.

19.55 Uhr: Dr. Jobst Köhne ist enttäuscht, klingt am Telefon fast geschockt. „Wir sind traurig über das schlechte Ergebnis, es ist eine herbe Enttäuschung, denn wir machen gute Landespolitik“, sagt er. Das schlechte Ergebnis der FDP habe die Partei und auch ihn kalt erwischt, so „schlimm“ habe man das nicht vorhergesehen. Für eine politische Analyse des Ergebnisses sei es noch zu früh, allerdings glaubt er, dass die NRW-FDP sich thematisch zu sehr an den Grünen orientiert habe. Parteien würden sich kaum mehr trauen, die Grünen zu hinterfragen. „Dann wählen die Menschen eben direkt die Grünen. Dabei sind im Sauerland auch die Schattenseiten der grünen Politik zu sehen, wie beim Protest gegen die Windräder.“ Mit dem Ergebnis der FDP sei die Hoffnung zusammengebrochen, sich gegen die Zielsetzung der Grünen durchzusetzen.Auch die niedrige Wahlbeteiligung macht dem FDP-Politiker zu schaffen. „Wir haben es nicht geschafft, die Basis unserer Wähler zu mobilisieren. Wir müssen aufhören, uns das schön zu reden und klar sagen: Es liegt auch an uns selbst. In vielen Themen haben wir uns zu sehr an die Grünen herangeschmissen. Das war nicht gut.“ Jobst Köhne verbringt den Wahlabend in Neheim auf der Wahlparty der FDP. In den nächsten Tagen wird es in die politische Analyse des Ergebnisses gehen.

19.36 Uhr: „Wer 35 Prozent holt, hat die Wahl gewonnen“ - frank und frei gesteht SPD-Kandidat Hubertus Weber das „doch mehr als enttäuschende Ergebnis“ für die eigene Partei ein. Sowohl für die Landes-SPD als auch für sich persönlich habe er „mehr erwartet“. In der heißen Phase des Wahlkampfes hätten ihm coronabedingt elf Tage gefehlt. Das sei „zwar schade, aber da kann man nichts machen“. Spannend sei, wie es jetzt in Düsseldorf weitergeht. Der erste Schritt stehe ja dem Wahlsieger zu, der Ausgang sei „letztlich aber noch offen“. Der 57-Jährige Unternehmer will sich jetzt wieder ganz aufs Lokale konzentrieren: „Ich bin sehr gerne Kommunalpolitiker, und damit ist alles gut.“ In ein „schwarzes Loch“ jedenfalls falle er nicht.

19.23 Uhr: Es sind 123 von 167 Stimmbezirken im Wahlkreis HSK II ausgezählt. An den Ergebnissen hat sich kaum etwas verändert.

19.06 Uhr: Rund eine Stunde nach Schließung der Wahllokale ist klar: Die CDU ist im Hochsauerland klare Gewinnerin der Wahl. Nachdem weit mehr als die Hälfte der Stimmbezirke (100 von 167) im Wahlkreis HSK II ausgezählt sind, liegt sie bei 50,1 Prozent. Die SPD erhält 22,6 Prozent, die FDP 5,1 Prozent, die AfD kommt auf 6,3 Prozent und die Grünen auf 9,8 Prozent. Bei den Erststimmen liegt CDU-Mann Kerkhoff mit 53,7 Prozent vor Hubertus Weber (SPD), für den 23,2 Prozent der Wähler stimmten. Im Wahlkreis HSK I sieht das Bild nicht viel anders aus. Auch hier liegt die CDU nach 50 Prozent der ausgezählten Stimmbezirke bislang mit 50,3 Prozent klar vor der SPD, die 22,7 Prozent erhält.

18.59 Uhr: Auch in Brilon ist Halbzeit. CDU-Mann Kerkhoff liegt mit 46,61 klar vor SPD-Mann Weber, der auf 30,10 Prozent kommt. Bastian Grunwald von den Grünen liegt bei 8,32 Prozent. Zwischenstand bei den Zweitstimmen: CDU 45,23 Prozent, SPD 27,54 Prozent, Grüne 9,97 Prozent, AfD 6,87 Prozent und FDP 4,53 Prozent.

In Hallenberg sind jetzt drei der acht Stimmbezirke ausgezählt. Es führt haushoch die CDU sowohl bei den Erst- (65,50 Prozent) wie auch bei den Zweitstimmen (58,06 Prozent). Bei den Zweitstimmen hat die FDP derzeit mit 12,23 Prozent knapp die Nase vorn vor der SPD mit 12,04 Prozent.

18.55 Uhr: Auch in Medebach sind schon über die Hälfte der Stimmbezirke ausgezählt. Hier kann CDU-Politiker Kerkhoff fast 70 Prozent der Zweitstimmen holen. Hubertus Weber liegt bei 11,43 Prozent, Bastian Grundwald bei 6,24 Prozent. Ihm folgen Hartwig (4,49 %) und Dr. Köhne (3,73%).

18.52 Uhr: Nach 10 von 31 Stimmbezirken baut in Brilon die CDU bei den Zweitstimmen ihr Ergebnis auf 46,32 Prozent aus - und hat damit das Endergebnis von 2017, als es 46,4 Prozent gab, so gut wie erreicht, zumindest zum jetzigen Stand. Die SPD kommt zu diesem Zeitpunkt auf 25,32 Prozent, die Grünen auf 10,36 Prozent, die AfD auf 7,13 Prozent und die FDP auf 5,06. Bei den Erststimmen liegt CDU-MdL Kerkhoff mit 45,41 Prozent klar vor SPD-Herausforderer Weber, der bei 31,25 Prozent liegt.

18.52 Uhr: In Winterberg sind nun die Hälfte der Stimmbezirke ausgezählt, 11 von 23. Das Bild hat sich noch nicht groß verändert: Matthias Kerkhoff (CDU) kommt auf 60,31 Prozent, Hubertus Weber (SPD) auf 20,08 Prozent der Erststimmen. Bastian Grundwald (Bündnis 90/GRÜNE) kommt auf 5,60 und liegt damit nur sehr knapp vor Nils Hartwig von der AfD. Reinhard Prange (Die LINKE) holt unter 1 Prozent, Pauline Würfel von DIE PARTEI kommt auf 1,16 Prozent, Jörg Hunold (FREIE WÄHLER) auf 3,70 Prozent.

18.50 Uhr: Blick auf den Wahlkreis HSK I: Die CDU kommt nach 25 Prozent ausgezählter Stimmbezirke auf 53,7 Prozent, die SPD auf 20 Prozent, die FDP erhält 5,7 Prozent, die AfD 5,4 und die Grünen 10,2 Prozent.

18.47 Uhr: Nach der Auszählung von rund einem Drittel der Stimmbezirke im Wahlkreis HSK II kann man mit Sicherheit sagen: Für die CDU läuft es deutlich besser als bei der Bundestagswahl. Sie kommt derzeit auf 52,5 Prozent, die SPD liegt bei 21,8 Prozent, die FDP erhält 4,7 Prozent, die AfD 6,1 Prozent und die Grünen 9,0 Prozent.

18.43 Uhr: In Marsberg sind Heddinghausen, Helminghausen und Leitmar ausgezählt. Hier holt CDU-Mann Kerkhoff bisher 51,59 Prozent, Hubertus Weber 24,60 Prozent und Bastian Grunwald von den Grünen 9,13 Prozent. Die CDU liegt bei den Zweitstimmen bei 48 Prozent, die SPD bei 20,4 Prozent, die FDP bei 5,60 Prozent, die Grünen bei 14,40 Prozent und die AfD bei 4,80 Prozent

18.43 Uhr: In Hallenberg sind als erstes in Liesen die Stimmen ausgezählt: Wie schon so oft fährt die CDU bei den Zweitstimmen mit 61,61 Prozent ein Spitzenergebnis ein. CDU-MdL Matthias Kerkhoff setzt sogar noch einen drauf und holt hier 70,98 Prozent. SPD-Kandidat Hubertus Weber und FDP-Mann Dr. Jobst Köhne liegen mit 8,93 Prozent bei den Erststimmen gleichauf. Bei den Zweitstimmen liegt die FDP mit 14,29 Prozent sogar vor der SPD, die es auf 12,05 Prozent bringt. Die Grünen kommen auf 3,57 Prozent, die AfD auf 5,8 Prozent.

18.42 Uhr:In Olsberg liegt die CDU bei 59,09 Prozent, die SPD bei 19,16 Prozent. Bündnis 90/GRÜNE kann in Olsberg nach ersten Stimmzählungen 8,44 Prozent holen. Matthias Kerkhoff ist auch hier auf den ersten Eindruck Sieger des Wahlduells, holt 66,23 Prozent der Olsberger Stimmen. Hubertus Weber kommt immerhin auf 17,70 Prozent, Bastian Grunwald auf 5,90 Prozent. Dr. Jobst Köhne holt 2,30 Prozent, auch bei den Zweitstimmen kommt die FDP in Olsberg bisher nicht über 3 Prozent. Bisher sind aber nur 3 von 15 Stimmbezirken ausgezählt.

18.34 Uhr: Friedrich Merz gibt eine erste Reaktion ab: „Herzliche Glückwünsche an @HendrikWuest und die @CDUNRW_de zu diesem herausragenden Ergebnis! Diese #LandtagswahlNRW war auch ein bundespolitischer Stimmungstest. Die @CDU ist zurück, unser nach vorn gerichteter Kurs wurde bestätigt“, schreibt er bei Twei

18.32 Uhr: Die ersten Ergebnisse in Winterberg sind da: Die CDU kommt Stand 18.20 Uhr auf 58,47 Prozent. Die SPD landet bei 22,03 Prozent. Die Grünen und die FDP liegen gleich auf mit 6,78 Prozent, die AfD kommt nur auf 3,39 Prozent. Matthias Kerkhoff kann in Winterberg stolze 64,41 Prozent vorerst für sich verbuchen, Hubertus Weber kommt auf 22,88 Prozent, Bastian Grunwald auf 5,08 Prozent wohingegen Dr. Köhne bei 2,54 Prozent bleibt. In Medebach verteilen sich die Stimmen vorerst ähnlich wie in Winterberg. Auch hier liegt die CDU bei 59,91 Prozent, die SPD weit darunter bei 13,21 Prozent. Die Grünen liegen gleich auf, ebenfalls bei 13,21 Prozent. Die FDP kommt nicht über 3 Prozent. Matthias Kerkhoff holt in Medebach nach den ersten Auszählungen ebenfalls 66,51 Prozent. Hubertus Weber kommt auf nicht einmal 10 Prozent (9,91%). Bastian Grunwald holt mehr als Weber, mit 11,32 Prozent. In Medebach sind Stand 18.27 Uhr schon drei Stimmbezirke ausgezählt.

18.30 Uhr: Bei den Erststimmen zeichnet sich ein klarer Sieg für Matthias Kerkhoff (CDU) ab. Nach 15 von 167 Stimmbezirken liegt er bei knapp 61 Prozent. Hubertus Weber (SPD) kommt auf knapp 20 Prozent

18.26 Uhr: Im Wahlkreis HSK II sind jetzt zehn von 167 Stimmbezirken ausgezählt. Die Tendenz bei den Zweitstimmen spricht für die CDU – CDU: 60 Prozent, SPD: 18,6 Prozent, FDP: 5,1 Prozent, AfD: 5,1 Prozent, Grüne: 7,6 Prozent.

18.18 Uhr: Der erste Stimmbezirk im Wahlkreis Hochsauerlandkreis II ist ausgezählt. Es hat 18 Minuten gedauert. Die CDU erhält 53,4 Prozent, die SPD 30,5 Prozent, die FDP 1,7 Prozent, die AfD 8,5 Prozent und die Grünen 3,4 Prozent.

18 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen. Jetzt beginnt die Auszählung. Wir informieren Sie hier über die Zwischenergebnisse und liefern Stimmen.

17.45 Uhr:Bei der Bundestagswahl erlebte die CDU im Hochsauerland ein Debakel. Sie kam auf historische schlechte 33,5 Prozent. Die SPD holte 28,7 Prozent, die FDP kam 12 Prozent, die Grünen auf 10 Prozent und die AfD auf 7,4 Prozent und die Linkspartei auf 2,6 Prozent. Läuft die Landtagswahl für die Unionspartei im HSK besser? Nicht mehr lange, dann wissen wir es.

17.30 Uhr: Der Countdown läuft. Wer bei der NRW-Landtagswahl noch seine Stimme abgeben möchte, sollte sich jetzt fix die Schule anziehen und zum Wahllokal sputen. Noch 30 Minuten sind es, bis die Wahllokale schließen. Dann beginnt die Auszählung.

17.20 Uhr: Die Direktkandidaten im HSK halten sich übrigens in den Sozialen Medien am Wahltag zurück. Hubertus Weber und Matthias Kerkhoff bleiben bei Twitter, Facebook und Co. vor Schließung der Wahllokale still.

17.07 Uhr: Landeswahlleiter Wolfgang Schellen teilte am Nachmittag mit, dass bis 16 Uhr die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei 53,35 Prozent lag. Im Vergleich zur Landtagswahl 2017, bei der bis 16 Uhr rund 59 Prozent zur Wahl gingen oder an der Briefwahl teilnahmen, ist die Wahlbeteiligung damit in diesen ausgewählten Bereichen geringer, wobei der Anteil der Briefwählerinnen und Briefwähler (2017: 14,2 %) mit rund 27 Prozent höher ist. Die Wahllokale schließen pünktlich um 18 Uhr.

17.02 Uhr: In Olsberg gab es bei der Wahl bisher keine besonderen Vorkommnisse, alles läuft glatt. Einen Zwischenstand zur Wahlbeteiligung erhebt die Stadt am Wahltag allerdings nicht.

16.59 Uhr: Auch in Marsberg werden jetzt schon die roten Über-Umschläge der Briefwähler aufgerissen: Darin befinden sich neben der eidesstattlichen Versicherung der Wähler die blauen Kuverts mit den Stimmzetteln. Die dürfen natürlich erst um 18 Uhr geöffnet werden. 3719 de 15.432 Wahlberechtigten der Stadt an der Diemel haben bereits im Vorfeld ihre Stimme abgegeben. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr, so Wahlleiter Peter Sauerland, seien es deutlich mehr, nämlich rund 5400 gewesen. Vier Briefwahl-Vorstände hat die Stadt eingerichtet, 19 Urnen-Stimmbezirke müssen ausgezählt werden.

16.53 Uhr: Wird es im HSK 2022 auch so deutliche wie 2017? Bei der Landtagswahl 2017 gewann die CDU im Wahlkreis Hochsauerlandkreis II. Als Direktkandidat gewählt wurde Matthias Kerkhoff mit 56,5 Prozent.

Bei den Zweitstimmen gab es dieses Ergebnis bei der Landtagswahl 2017:

  • CDU 47,4 Prozent
  • SPD 24,9 Prozent
  • Grüne 3,1 Prozent
  • FDP 11,5 Prozent
  • Piraten 0,7 Prozent
  • Die Linke 2,9 Prozent
  • AfD 6,0 Prozent
  • Sonstige 3,5 Prozent

16.48 Uhr: In Brilon lag die Wahlbeteiligung am späten Nachmittag bei rund 50 Prozent. In Kernstadt und den 16 Dörfern gibt es insgesamt 23 Urnen-Wahlbezirke und acht Briefwahl-Vorstände. Besondere Vorkommnisse: keine.

16.41 Uhr: Dirk Wiese (SPD) war am Samstag zum Wahlkampfendspurt mit mit Generalsekretär Kevin Kühnert im Sauerland unterwegs. Via Instagram ruft er noch einmal auf, sich bei der Landtagswahl für die SPD zu entscheiden: „Heute gilt es“, schreibt er, „Thomas ist der Richtige für Nordrhein-Westfalen, ein kompetenter, erfahrener und in seiner Heimat verwurzelter Spitzenkandidat mit direktem Draht zu unserem Bundeskanzler Olaf Scholz.“ Er betont, Kutschaty sei ein Ministerpräsident mit Herz, Mut und Plan.

16.33 Uhr: Die ersten Briefwahlumschläge in Winterberg werden jetzt geöffnet – natürlich wird noch nicht auf die Stimmabgabe geschaut. Fünf Briefwahlvorstände gibt es in der Stadt, die sich nun um die ersten Auszählungen kümmern, Zur Wahlbeteiligung kann Linda Brieden, Sprecherin der Stadt, keine Auskunft geben. „Wir haben keine Zwischenstände erfragt und warten nun wie alle anderen auf die Ergebnisse.“

16.23 Uhr: In Hallenberg lag die Wahlbeteiligung um 16 Uhr bei etwa 58 Prozent. Etwa ein Viertel der Wahlberechtigten hat seine Stimme schon per Brief abgegeben. Wie schon bei der Bundestagswahl sei wegen der erwarteten hohen Briefwählerquote auch dieses Mal wieder ein zweiter Briefwahlbezirk eingerichtet worden, so Wahlleiter Holger Schnorbus zur WP. Dazu kommen in der Nuhnestadt sechs Urnen-Wahlbezirke. Rund 60 Wahlhelfer sind im Einsatz.

15.38 Uhr: Rund 200.000 Wahlberechtigte können im Hochsauerlandkreis über die Zusammensetzung des neuen Düsseldorfer Landtages mitentscheiden. Unter ihnen sind etwa 12.000 junge Menschen, die erstmals ihre Stimme abgeben dürfen. Sicher scheint nach ersten Informationen, dass der Anteil der Briefwahl weiter gestiegen ist: 51 Prozent waren es bei der letzten Bundestagswahl, davor 44 Prozent bei den Kommunalwahlen und 30 Prozent bei der Wahl zum Europaparlament. Wahlberechtigt im Hochsauerlandkreis sind alle deutschen Staatsbürger, die am Wahltag volljährig sind, ihren Hauptwohnsitz in der Stadt haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

15.28 Uhr: Bislang melden die Wahlämter im Altkreis Brilon keine besonderen Vorkommnisse. In Hallenberg gab es aber kurzfristig ein Corona-Problem: Denn die Pandemie machte auch zum Wahltag keine Pause. So erwischte das Virus auch zum Wochenende den einen und anderen Wahlvorstand. Aber darauf hatten sich die Kommunen eingestellt und Listen mit Ersatz-Helfern angelegt, die am Sonntag kurzfristig mobilisiert werden konnten.

13.56 Uhr: Im Haus der Musik in Brilon gab SPD-Landtagskandidat Hubertus Weber am späten Vormittag seine Stimme ab.

13.55 Uhr: Mattias Kerkhoff, aktuell Landtagsabgeordneter für die CDU in Düsseldorf und Direktkandidat der CDU im Wahlkreis HSK II, hat seiner Stimme abgegeben.

13.33 Uhr: Der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz hat gewählt. Der aus Brilon stammende Politiker setzte einen Tweet bei Twitter ab. Auf dem Bild ist er bei der Stimmabgabe zu sehen. „Heute wählt #NRW. Bitte gehen Sie wählen“, schreibt Merz – und verbindet den Aufruf - wenig überraschend - mit dem Tipp, beide Stimmen der CDU zu geben.

13.23 Uhr: In NRW deutet sich eine verhältnismäßig hohe Wahlbeteiligung an. Landeswahlleiter Wolfgang Schellen teilte am Mittag mit, dass bis 12 Uhr die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei knapp 36 Prozent lag. Im Vergleich zur Landtagswahl 2017, bei der bis 12 Uhr etwa 34 Prozent zur Wahl gingen oder an der Briefwahl teilnahmen, ist die Wahlbeteiligung damit in diesen ausgewählten Bereichen etwa gleich hoch. Die landesweite Wahlbeteiligung inklusive der Briefwahl hatte 2017 am Ende des Wahltages bei 65,2 Prozent gelegen.

12.55 Uhr: Wir stellen noch einmal die Kandidaten im Wahlkreis Hochsauerland II vor, die als Direktkandidaten zur Wahl stehen - analog zum Eurovision Song Contest unser Schnelldurchlauf:

Matthias Kerkhoff tritt bei der NRW-Landtagswahl erneut für die CDU in Meschede, Bestwig und im Altkreis Brilon an. Das sind seine Ziele.

Hubertus Weber aus Brilon-Hoppecke von der SPD stellt sich vor den Landtagswahlen vor. Er möchte dem ländlichen Raum eine Stimme geben.

Dr. Jobst H. Köhne tritt für die FDP bei der NRW-Landtagswahl im Wahlkreis HSK II an. Was ihn politisch bewegt und was er erreichen möchte.

Bei der NRW-Landtagswahl tritt Nils Hartwig aus Unna als Kandidat der AfD im Wahlkreis HSK II an. Das sind seine politischen Ansichten:

Er will Sprachrohr für Themen einer klimaneutralen Zukunft sein. Bastian Grunwald aus Brilon tritt für die Grünen als Landtagskandidat an.

Mehr für die Umwelt tun, die Digitalisierung vorantreiben, Armut bekämpfen - all das hat sich Reinhard Prange (Die Linke) vorgenommen.

Jörg Hunold aus Brilon tritt bei der Landtagswahl für die Freien Wähler an. Er will eine ideologiefreie und sachorientierte Politik machen.

Pauline Würfel, Marsberg (Die Partei) reagierte auf mehrere Anfragen und Versuche der Kontaktaufnahme nicht.

Am 15. Mai 2022 entscheidet sich bei der Landtagswahl auch in zwei Wahlkreisen im Hochsauerland, wer Nordrhein-Westfalen in den kommenden fünf Jahren regiert. Bei der Wahl zum 18. Landtag von NRW sind insgesamt 13,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – darunter rund 786.000 Erstwählende. Die Vorbereitungen auf den Stichtag laufen in den Stadtverwaltungen im HSK laufen auf Hochtouren.

Der Wahlkampf für den neuen Landtag in NRW geht in die Endrunde. Für ein Viertel der wahlberechtigten Hochsauerländer müssen sich die Kandidaten streng genommen aber schon jetzt nicht mehr ins Zeug legen. Denn die haben ihre Stimme schon per Briefwahl abgegeben.

Wahlberechtigt im Hochsauerlandkreis sind alle deutschen Staatsbürger, die am Wahltag volljährig sind, ihren Hauptwohnsitz in der Stadt haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Landtagswahl im Hochsauerlandkreis: Kandidaten und Ergebnisse

Bei der Landtagswahl werden entweder direkt im jeweiligen Wahllokal oder per Briefwahl zwei Stimmen abgegeben, die Erst- und die Zweitstimme. Die Erststimme entscheidet, welche Direktkandidaten aus dem jeweiligen Wahlkreis in den Landtag einziehen. Die Zweitstimme zählt für die jeweiligen Parteien und bestimmt damit am Ende die Sitzverteilung im 18. NRW-Landtag.

Der Hochsauerlandkreis ist in zwei Wahlkreise mit den Nummern 124 (Hochsauerlandkreis I: Arnsberg, Eslohe, Schmallenberg, Sundern) und 125 (Hochsauerlandkreis II: Bestwig, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg, Winterberg) aufgeteilt und stellt demnach zwei Direktkandidaten. NRW ist in insgesamt 128 Wahlkreise aufgeteilt. Zum ersten Mal errechnet sich die Verteilung der Wahlkreise nicht nach der Einwohnerzahl, sondern nach der Zahl der Wahlberechtigten. Das Landeswahlgesetz wurde dafür im Jahr 2020 geändert.

Als Direktkandidaten für die Landtagswahl 2022 in NRW gehen diese Politikerinnen und Politiker ins Rennen:

Landtagswahl 2022 im Wahlkreis 125 (Hochsauerlandkreis II)


Der Wahlkreis 125 umfasst Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg, Winterberg und Bestwig. Bei der Landtagswahl 2017 gab es hier 98.663 Wahlberechtigte, von denen 66,8 Prozent auch zur Wahl gegangen sind. Als Direktkandidat wurde bei der Landtagswahl 2017 Matthias Kerkhoff (CDU) gewählt.

NRW-Landtagswahlen 2022 auf einen Blick: So wird gewählt
NRW-Landtagswahlen 2022 auf einen Blick- So wird gewählt

Landtagswahl 2022 im Wahlkreis 124 (Hochsauerlandkreis I)

  • Klaus Kaiser, Arnsberg (CDU)
  • Frank Neuhaus, Arnsberg (SPD)
  • Hubertus-Johannes Wiethoff, Eslohe (FDP)
  • Jürgen Antoni, Arnsberg (AfD)
  • Helle Sönnecken, Sundern (Grüne)
  • Karl-Ludwig Gössling, Bestwig (Die Linke)
  • Idiz Greiwe, Sundern (Die Partei)
  • Hans Klein, Sundern (Freie Wähler)

Der Wahlkreis 124 umfasst Arnsberg, Eslohe, Schmallenberg und Sundern. Bei der Landtagswahl 2017 gab es hier 104.727 Wahlberechtigte, von denen 65,9 Prozent auch zur Wahl gegangen sind. Als Direktkandidat wurde bei der Landtagswahl 2017 Klaus Kaiser (CDU) gewählt.

So war das Ergebnis der Landtagswahl 2017 in in Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg, Winterberg und Medebach:

Bei der Landtagswahl 2017 gewann die CDU im Wahlkreis Hochsauerlandkreis II. Als Direktkandidat gewählt wurde Matthias Kerkhoff mit 56,5 Prozent.

Bei den Zweitstimmen gab es dieses Ergebnis bei der Landtagswahl 2017:

  • CDU 47,4 Prozent
  • SPD 24,9 Prozent
  • Grüne 3,1 Prozent
  • FDP 11,5 Prozent
  • Piraten 0,7 Prozent
  • Die Linke 2,9 Prozent
  • AfD 6,0 Prozent
  • Sonstige 3,5 Prozent

So war das Ergebnis der Landtagswahl 2017 in Arnsberg, Eslohe, Schmallenberg und Sundern:

Bei der Landtagswahl 2017 gewann die CDU im Wahlkreisen Hochsauerlandkreis I. Als Direktkandidat gewählt wurde Klaus Kaiser mit 48,7 Prozent.

Bei den Zweitstimmen gab es dieses Ergebnis bei der Landtagswahl 2017:

  • CDU 43,1 Prozent
  • SPD 27,5 Prozent
  • Grüne 4,2 Prozent
  • FDP 12,7 Prozent
  • Piraten 0,9 Prozent
  • Die Linke 3,1 Prozent
  • AfD 5,9 Prozent
  • Sonstige 2,7 Prozent

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