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Löschzug Winterberg rückte 126 Mal im vergangenen Jahr aus

Die beförderten Kameraden der Feuerwehr Winterberg mit Bürgermeister Werner Eickler (rechts) und Ratsmitgliedern

Foto: Feuerwehr

Die beförderten Kameraden der Feuerwehr Winterberg mit Bürgermeister Werner Eickler (rechts) und Ratsmitgliedern

Winterberg.   Überdurchschnittlich oft sorgten laut Feuerwehr automatische Brandmeldeanlagen für Einsätze. Neun Kameraden sind befördert worden

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Kürzlich hielt der Löschzug Winterberg seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Hierzu konnte Löschzugführer Klaus Greve den Bürgermeister der Stadt Winterberg, Werner Eickler, den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Martin Niggemann sowie zahlreiche Ratsmitglieder aus der Kernstadt begrüßen. Ebenso begrüßte er die Kameraden der Ehrenabteilung sowie die Kameradinnen und Kameraden der aktiven Einsatzabteilung.

Abschied

Einen ganz besonderen Gruß richtete Greve an den kürzlich pensionierten Leiter des Winterberger Ordnungsamtes, Andreas Hester, dem er neben einem Winterberg-Gutschein vor allem einen großen Dank für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit von allen Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Winterberg überbrachte.

Dienst und Ausbildung

Im vergangenen Jahr hielt der Löschzug insgesamt 22 turnusmäßige Dienstabende am Feuerwehrhaus ab. Dazu kamen zahlreiche Stunden an Sonderausbildungen wie z.B. im Bereich der ABC-Gefahrstoffabwehr und im Umgang mit der Drehleiter. Des Weiteren tagten Arbeitskreise zur Beschaffung eines neuen Gerätewagens für Messtechnik sowie eines neuen Löschgruppenfahrzeugs LF20 und zum groß angelegten Umbau des Feuerwehrhauses an der Schulstraße.

Einsätze

Der Löschzug Winterberg wurde im Berichtsjahr 2017 bei insgesamt 126 Einsätzen alarmiert. Von diesen entfielen dieses Mal verhältnismäßig viele auf die Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen in Hotels, Beherbergungsbetrieben und Firmen. In den meisten Fällen handelte es sich tatsächlich um eine bestimmungsgemäße Auslösung der Brandmeldeanlagen, beispielsweise durch einen Entstehungsbrand oder angebranntes Essen. Lediglich einmal musste die Feuerwehr in diesem Zusammenhang zu einem Fehlalarm ausrücken. Des Weiteren mussten mehrere Brände gelöscht und eingeklemmte Personen aus schwer verunfallten Fahrzeugen befreit werden. Auch der Rettungsdienst wurde mehrfach im Zuge von Tragehilfen oder zur Patientenrettung über die Drehleiter unterstützt.

Jugend- und Ehrenabteilung

Auch die Jugendfeuerwehr war wieder sehr aktiv. Unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Mario Braun und seinem Stellvertreter Kevin Raeggel leisteten die 12 Jungen insgesamt 250 Stunden feuerwehrtechnischen Dienst sowie Jugendarbeit, wie z.B. Bowling, Schwimmen oder Fußball, ab. Höhepunkt war wieder eine erfolgreiche 24-Stunden-Übung in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Niedersfeld.

Die Ehrenabteilung, bestehend aus zwölf Kameraden, wurde in der Jahreshauptversammlung in neue Hände gelegt. Heinz Braun gab nach vielen Jahren an der Spitze die Führung an Hans-Georg Honekamp ab. Der Löschzug bedankte sich mit einem Geschenk für Brauns Arbeit.

Zum Schluss der Veranstaltung konnte der stellvertretende Wehrleiter Niggemann noch neun Beförderungen vornehmen (siehe Kasten).

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