Tourismus

Luxus pur: Wie im Sauerland Urlaub gemacht werden kann

Auf der Terrasse des Appartements „Eiche“ im Erdgeschoss verspricht ein Badezuber Entspannung nach einer langen Wanderung, der mit heimischen Holz aufgeheizt werden kann. 

Auf der Terrasse des Appartements „Eiche“ im Erdgeschoss verspricht ein Badezuber Entspannung nach einer langen Wanderung, der mit heimischen Holz aufgeheizt werden kann. 

Foto: Sauerlandfenster

Hochsauerlandkreis.  Matthias Lefarth bietet unter der Marke „Sauerlandfenster“ nachhaltige Luxusappartements für Urlauber im HSK an. Das könnte preisverdächtig sein.

Die neue Sauerlandfenster-App ist super und das Vorstellungsvideo dazu erst recht: Matthias Lefarth steht vor dem Brandenburger Tor und wirbt mit voller Begeisterung und Enthusiasmus für seine drei Ferienwohnungen auf der Oberstadt von Marsberg in Obermarsberg im Hochsauerlandkreis, die er unter dem Begriff Sauerlandfenster vermarktet. „Ich lebe zwar hier in Berlin“, beginnt er im Vorstellungs-Video, „aber meine Heimat ist das Sauerland.“ Und dahin nimmt er die potenziellen Gäste zunächst einmal virtuell mit, um ihnen einen Vorgeschmack auf das, was sie während ihres nächsten Urlaubes erwartet, zu machen.

Matthias Lefarth stellt in der App seine drei neuen Ferienappartements vor und bewirbt sich damit um den Deutschen Tourismuspreis 2020. Der Name Sauerlandfenster deshalb, weil man von allen drei Appartements aus weit ins Land der tausend Berge blicken kann.

Deutscher Tourismuspreis 2020

Der Deutsche Tourismuspreis wird in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben. Damit werden jedes Jahr zukunftsweisende Produkte und Projekte im Deutschlandtourismus prämiert. Und dieser ist von den Auswirkungen des Coronavirus ja bekanntlich besonders gebeutelt. Um so wichtiger seien gerade in diesem Jahr auch mutmachende Botschaften und nachahmenswerte Praxisbeispiele, um die Akteure des Deutschlandtourismus für die Zeit nach der Krise fit zu machen, so diesjährige Intention zum Tourismuspreis.

Im Fokus steht die Suche nach den besten und innovativsten Projekten, Produkten und Maßnahmen zur Zukunftssicherung des Deutschlandtourismus. Gefragt sind u. a. agile und kreative Lösungen zum Umgang mit den Effekten der Corona-Krise, Qualitätskriterien auf aktuelle Kundenbedürfnisse, Wertschöpfung für lokale Partner, schonender Umgang mit Ressourcen und Verankerung der natürlichen Umgebung bei den Kunden. All das ist selbstredend bei dem Ferienhaus-Projekt „Sauerlandfenster“. „Innovation-Nachhaltigkeit-Service: Mit neuen Wegen aus der Krise!“ - so der Untertitel der Sauerlandfenster-App.

Bei Anklicken der App an, erhalten die Interessenten alles Wissenswerte über die drei Ferienwohnungen mit ihrer individuellen Ausstattung, vom selbstgeschreinerten Doppelbett aus heimischer Fichte, Buche oder Eiche und Springbrunnen für gutes Raumklima aus heimischen Kristallen aus dem Kilianstollen, bis zu den zur Verfügung stehenden E-Bikes, und den dazu passenden Routen. Gleich auf der ersten App-Seite wird die Tagestemperatur angegeben und der lokale Corona-Stand. Über die fest montierte Webcam ist jederzeit ein Livebild vor Ort abrufbar.

„Die App soll die Zentrale für den Gast sein“, so Matthias Lefarth. Er ist in Bredelar aufgewachsen, lebt und arbeitet in Berlin und hat die Liebe zu seiner alten Heimat nie aufgegeben, wie er sagt.

Birke, Fichte und Eiche

Das Appartement Birke war im November bezugsfertig, das Appartement Fichte ab Januar und das

Appartement Eiche im Frühjahr. Und dann kam Corona. Buchungen wurden storniert. Lefarth setzte auf Werbung in den sozialen Medien: „Vor allem aber haben wir eine App entwickelt, neben einer sercive orientierten Homepage.“

Die App vereine die Informationsrecherche im Vorhinein, sowie die Nutzung während des Aufenthaltes, zählt er die Vorzüge auf. Angefangen von der Präsentation über die Buchung erhält der Gast alle wichtigen Informationen, beispielsweise über Sehenswürdigkeiten oder Dienstleistungen, wie Brötchenbringdienste, Friseure oder Restaurants. Kurzum, so Lefarth, sie „ermöglicht dem Gast eine entspanntere und erholsamere Zeit in der Unterkunft“. Der Erfolg gibt ihm Recht: „Wir sind ausgebucht“, gibt er freudig bekannt. Die Gäste kommen aus Berlin, Hamburg, München aber auch aus Frankreich, Belgien oder Holland.

Derzeit wird das Außengelände gestaltet Barfußpfad und Kneippbecken. Beides soll von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Der Parkplatz gegenüber des Ferienhauses erhält noch eine Lagerfeuerstelle.

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