Zukunftspläne

Museum in Medebach will sich mit Konzept neu erfinden

Museum Medebach

Foto: Christoph Hast

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Medebach.  Das Medebacher Museum hat sich Unterstützung von Dortmunder Experten geholt, um sich attraktiver und zeitgemäßer aufzustellen. Der HSK unterstützt das

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Im Medebacher Museum hat ein Workshop stattgefunden, der sich mit der Weiterentwicklung des Museums befasste. Der Heimat- und Geschichtsverein und die Stadt Medebach hatten sich dazu entschieden, die Geschichtsmanufaktur aus Dortmund, die auf eine langjährige Erfahrung in der Museumsbranche zurückblickt, mit ins Boot zu holen. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Kulturbüro des HSK. Gemeinsam soll so eine Neukonzeption des Stadtmuseums entwickelt werden.

Der Workshop war hierzu der erste Schritt. Außer den ehrenamtlichen Heimatfreunden des HGV, ohne die das Museums nicht betriebsfähig ist, nahmen daran auch Bürgermeister Thomas Grosche, sein Vertreter Jürgen Humberg und Touristikchef Michael Aufmhof teil. Von der Geschichtsmanufaktur waren Dr. Katharina Hülscher und Stephan Pietsch zum Ortstermin erschienen. Zunächst wurden die Ausgangssituation und genaue zukünftige Ziele gemeinsam erarbeitet. Hierbei kam heraus, dass eine Entschlackung des Museums, indem Exponate ausgelagert werden, wichtig ist. Auch sollen eine zielgruppenorientierte und qualitative Weiterentwicklung von Innenraum und Außenanlage dazu beitragen, das Museum attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten.

Nachdem die möglichen Erwartungshaltungen verschiedener Zielgruppen beim Museumsbesuch erarbeitet wurden, machten alle Workshop-Teilnehmer einen Rundgang durch das Museum. Nach der Mittagspause wurden alle Ergebnisse der Einzelinspektionen besprochen und themenbezogen zusammengefügt.

Nach sechs Stunden machten sich die Geschichtsexperten wieder auf den Heimweg. Nun wird ein erstes Grobkonzept erstellt, das im nächsten Workshop im März vorgestellt wird.

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