Nationalzircus in Brilon zu Gast

„Das Zelt fasst 3000 Besucher“, lautete der Titel der Westfalenpost am 29. Juli 1967. Vor 50 Jahren gastierte der Californische Nationalzirkus in Brilon. Was heute umstritten ist, gehörte damals fest zum Programm: „Die Zugkraft des Californischen Nationalzircus besteht in erster Linie in der großen indisch-afrikanischen Elefantenherde (...)“, heißt es in dem Artikel. Zum Vergleich: Erst vor ein paar Tagen hatte die Stadt Bielefeld dem Zirkus Busch verboten, seine Elefanten mitzubringen.

„Das Zelt fasst 3000 Besucher“, lautete der Titel der Westfalenpost am 29. Juli 1967. Vor 50 Jahren gastierte der Californische Nationalzirkus in Brilon. Was heute umstritten ist, gehörte damals fest zum Programm: „Die Zugkraft des Californischen Nationalzircus besteht in erster Linie in der großen indisch-afrikanischen Elefantenherde (...)“, heißt es in dem Artikel. Zum Vergleich: Erst vor ein paar Tagen hatte die Stadt Bielefeld dem Zirkus Busch verboten, seine Elefanten mitzubringen.

In Brilon reisten damals neben den 18 Elefanten auch 20 Eisbären, Tiger, Löwen, Kragen- und Braunbären, weiße sibirische Kamele und mehr als 70 Pferde an.

Zu den Stars der Manege gehörte auch der jüngste Spross der aus Prag stammenden Artistenfamilie Fercos: Der damals 14-jährige Antonio Fercos präsentierte den dreifachen „Salto mortale“ von der „Russischen Schaukel“.

Zu den Besonderheiten des Zirkus gehörten außerdem zwei Rundfunkorchester aus Prag und Warschau. „(...) von Zirkuskapellen im üblichen Sinn kann nicht mehr die Rede sein, die legen los, als stünde Chris Barber höchstpersönlich mit seinen Mannen auf dem Podium“, schrieb damals eine Münchener Zeitung.

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