Umwelt

Noch immer kaum Wasser im Wolfgangsee bei Madfeld

Auch drei Monate nach dem Ausbaggern füllt eine braune Brühe den Wolfgangsee. Der Wasserstand hat sich auch nicht weiter erhöht.

Auch drei Monate nach dem Ausbaggern füllt eine braune Brühe den Wolfgangsee. Der Wasserstand hat sich auch nicht weiter erhöht.

Foto: Jürgen Hendrichs

Nach der Signalkrebs-Radikalkur lässt der Zustand des Wolfgangsees bei Madfeld noch viel zu wünschen übrig.

Brilon. Auch drei Monate nach dem Ausbaggern bietet der Wolfgangsee bei Madfeld immer noch ein ziemlich trostloses Bild. Der Wasserspiegel steigt nicht, eine braune Brühe steht in der Kuhle.

Wasserbau-Ingenieur Wolfgang Klein (Warstein) hat dafür eine Erklärung: die seit über einem Jahr anhaltende Trockenperiode. Der See hat weder einen Zu- noch einen Abfluss; er wird lediglich durch Grundwasser gespeist.

Das jedoch ist auch am Prinzknapp abgesackt. Wie Klein sagt, werden ausgiebige Niederschläge das Bild schnell ändern. Das habe er unlängst nach einer kurzen Regenperiode bemerkt: „Da war das Wasserstand 20, 30 cm höher.“ Die Eintrübung sei auf Algenbildung zurückzuführen. Das Sonnenlicht dringe bis auf die Sohle durch.

Klein: „Die Biologie ist noch nicht intakt.“

Wie berichtet, war der See wegen des Signalkrebs-Vorkommens im Herbst 2017 zugekippt worden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben