Ausstellung

„Novemberträume“ auf Gut Glindfeld ist Publikumsmagnet

Die Ausstellung „Novemberträume“ auf Gut Glindfeld war sehr gut besucht. Eine zehnte Ausgabe werde nun auch geplant.

Die Ausstellung „Novemberträume“ auf Gut Glindfeld war sehr gut besucht. Eine zehnte Ausgabe werde nun auch geplant.

Foto: Kerstin Neumann-Schnurbus

Medebach/Glindfeld.  Auf Gut Glindfeld bei Medebach konnten am Wochenende viele handwerkliche Produkte erworben werden: Weihnachtskrippen, Mützen, Seifen und mehr.

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Der lange und trockene Sommer ist vorbei, der Herbst und Nachtfröste lassen nur wenige Gedanken an die warme Jahreszeit aufkommen und der Winter steht vor der Tür – doch auf der großartigen voradventlichen Ausstellung Novemberträume auf Gut Glindfeld gab es am letzten Oktoberwochenende Angebote, sich mit der kühlen Jahreszeit anzufreunden und sie mit Wohltaten für Leib und Seele zu verschönern.

Schon längst ist „Novemberträume“ kein Geheimtipp mehr sondern ein echter Publikumsmagnet, der Besucherscharen aus Nah und Fern anlockt und zeigt, wie Besinnlichkeit ohne Kommerz funktioniert (Eine Fotostrecke gibt es hier). So waren auch diesmal hunderte Besucher zum heimeligen und liebevoll dekorierten Gut Glindfeld gekommen. Und sie alle wurden nicht enttäuscht, denn das bunte Potpourri schöner Dinge, wie handwerkliche Produktionen zu denen Holzhäuschen, Weidengeflechte, Weihnachtskrippen, Jagdschmuck, Porzellangefäße, Taschen, Mützen, Seifen, Entspannungskissen oder Schmuck gehörten, ließ neben originellen Dekorationsartikeln, wie Kerzen, Holzfiguren oder Metallskulpturen bis hin zu Gartenmöbeln und Feuerstellen keine Wünsche offen.

Familiäre Atmosphäre

Frisch gebrannte Mandeln, Flammlachs aus dem Smoker, Spanferkel, selbst gebackene Kuchen und Brote, Kaffeespezialitäten, Kräutersalze und hausgemachte Marmeladen, Chutneys, Liköre, Honigprodukte und vieles mehr boten neben dem Augenschmaus auch Gaumenfreuden. Auch die junge Gutsbesitzerin Dr. Sophia-Antonia Bir griff tatkräftig mit ins Rad und bot am heiß umlagerten Grill keine Durchschnittswurst sondern die leckeren hauseigenen Wildspezialitäten des Forstbetriebes an. Nicht nur die familiäre Atmosphäre, die herrschte, weil zu jeder Zeit Mitglieder der Familie Heller, stets gut gelaunt und hilfsbereit, in der Nähe waren, sondern das einheitlich hohe Niveau der Ausstellung punkteten. In aller Ruhe ließen sich die Gäste von Klängen, Düften, Dekorationen und von originellen und schönen Geschenkideen, die noch zu überraschen vermögen, verzaubern.

Im Jahr 2019 geht es weiter

Viel Zulauf fanden die Handwerker, die sich bei der Arbeit über die Schulter gucken ließen. Zu ihnen zählten der Keramiker Thomas Benirschke, der mit Ausstellungsbesuchern originelle Gefäße und Figuren an seiner Zaubertöpferscheibe fertigte und die Holzbildhauerin Tanja Tusch-Dünnebacke, an deren Riesenstrickliesel die Gäste Kordeln herstellten.

Am Ende der beiden Tage waren alle Aussteller und auch die routinierte Organisatorin, Ulrike von der Helm-Heller, mit dem Resultat zufrieden: „ Wir wollen uns hier ein wenig abheben von anderen Märkten und die Besucherzahlen geben uns recht.“ Auch alle Gäste wünschen sich eine Wiederholung dieser Bereicherung für das Sauerländer Kulturleben im nächsten Jahr. Diesen Wunsch erfüllt Ulrike von der Helm-Heller am 26. und 27. Oktober 2019. Denn für sie ist der letzte Tag der Novemberträume der erste Tag für die nächsten, die zehnten Novemberträume.

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