Reformationsjubiläum

Ökumenische Veranstaltungsreihe freundschaftlich beendet

Gemeinsam feiern evangelische und katholische Christen in Winterberg das Reformationsjubiläum.  

Foto: Ev. Kirchengemeinde Winterberg

Gemeinsam feiern evangelische und katholische Christen in Winterberg das Reformationsjubiläum.   Foto: Ev. Kirchengemeinde Winterberg

Winterberg.   Im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ gab es in Winterberg drei Veranstaltungen. Weitere ökumenische Aktionen sind auch in Zukunft geplant.

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Das Reformationsjubiläum 2017 hat auch Winterberger Christen mobilisiert. Drei Veranstaltungen zur Reformation und Ökumene boten Gedankenaustausch und neue Glaubensperspektiven. Höhepunkt war eine gemeinsame Feier mit der Veröffentlichung eines Posters zum Reformationsjubiläum. Eine Fortsetzung ökumenischer Treffen ist geplant.

Reformation und Ökumene seien 2017 aktueller denn je und das nicht nur in den bekannten Orten der Reformation, sondern auch in Winterberg und Umgebung. In Erinnerung an die Reformation vor 500 Jahren feierten Christen beider Konfessionen ein ökumenisches Fest. Die Feier war der Höhepunkt einer Veranstaltungsreihe aus Anlass des Reformationsjubiläums, zu der eine Initiative katholischer und evangelischer Christen des Pastoralverbunds Winterberg und der evangelischen Gemeinde Winterberg in diesem Jahr in Winterberger Cafés und Gaststuben eingeladen hatte. Während der drei Treffen beschäftigten sich die Teilnehmer in Vorträgen, Diskussionen und Andachten mit der Entstehung der Reformation, dem Verlauf, den Auswirkungen und der aktuellen Situation. Sie wagten zudem Ausblicke auf die zukünftige ökumenische Bewegung. Rund 40 Gäste waren zur Feier gekommen. Sie wurden von den Organisatorinnen, der Familie Engemann und deren Mitarbeitern im Café Engemann begrüßt. Mit einem Sektempfang, Live-Musik von Tobias Peis und Grußworten von Pastor Norbert Lipinski wurde die Feier eröffnet.

In seiner Festansprache brachte Superintendent Stefan Berk auf den Punkt, was Luther mit seiner Glaubensüberzeugung angesichts einer „von Angst zerfressenen Welt“ damals auslöste, was aber genauso heute in den gesellschaftspolitischen Verwerfungen unserer Zeit weltweit gelte. Mit dem Lied „Halleluja, Gott ist allmächtig und groß“ brachten Ute Röttger und Ludger Kleinsorge anschließend ihr Gottvertrauen musikalisch zum Ausdruck. Das Motto der Feier wurde neben der herzlichen Dekoration mit dem Vorlesen der Geschichte „Das perfekte Herz“ zum Ausdruck gebracht. Es erinnerte die Besucher daran, dass das Leben ein Geben und Nehmen im Miteinander ist.

Die Präsentation des Reformationsjubiläumsposters war ein weiterer Höhepunkt des Abends. Das Poster mit den während der drei Abende gesammelten Worte und Zitate ist ein sichtbares Zeichen der gemeinsamen Erinnerung an die Reformation vor 500 Jahren. Das Poster entstand in Zusammenarbeit mit „Woll“, dem Magazin für Sauerländer Lebensart. Es kann im Woll-Onlineshop, im Pastoralverbund Winterberg und in der evangelischen Gemeinde Winterberg erworben werden.

Fortsetzung geplant

Feierlich wurde es, als die von Britta Völlmecke und Erika Lefarth gebackene Torte mit Musik und Wunderkerzen hereingetragen wurde. Mit festlicher Musik einiger Mitglieder des Musikvereins „Glück Auf“ Silbach endete das Fest. Eine Fortsetzung der ökumenischen Treffen in Form von lockeren „Stammtischrunden“ ist geplant. Die Organisatorinnen und die Hauptamtlichen der Kirchen danken allen Beteiligten.

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