Sanierungsmaßnahmen

Olsberg hat 8000 Euro für Schützenhallen eingeplant

Erstmals richtet die St.-Sebastian-Bruderschaft Bigge die Stadtverbandsversammlung aus, am Rednerpult ihr Schriftführer Björn Stuhldreher beim Verlesen des Protokolls.

Erstmals richtet die St.-Sebastian-Bruderschaft Bigge die Stadtverbandsversammlung aus, am Rednerpult ihr Schriftführer Björn Stuhldreher beim Verlesen des Protokolls.

Foto: Joachim Aue

Bigge.  Erstmals tagte der Stadtverband unter dem Vorsitz der Bigger Schützenbruderschaft St. Sebastian. Ein Ziel: Die Jugend soll gefördert werden.

Etwa 200 Vorstandsmitglieder aus allen 12 Bruderschaften des Stadtschützenverbandes Olsberg stellten auf ihrer Jahreshauptversammlung in der Bigger Schützenhalle die Weichen nicht nur für die Festsaison 2019. Erstmals tagte der Stadtverband unter dem Vorsitz der Bigger Schützenbruderschaft St. Sebastian, die in den nächsten drei Jahren für die Belange des Stadtverbandes verantwortlich zeichnet.

Der besondere Gruß des Bigger Majors Dominik Flügge galt Stadtschützenkönig Andreas Gottdang (St. Antonius Wiemeringhausen), Jungschützenkönig Felix Funke (St. Michael Olsberg), Kreiskönig Stefan Wahle (St. Liborius Assinghausen) sowie Paul Hanfland aus Bigge, der sich 2017 in Medebach die Würde des Kreisjungschützenkönigs holte. Auch Präses Burkhard Krieger, den Bigger Ortsvorsteher Kalli Fischer, den Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff und Bürgermeister Wolfgang Fischer hieß Flügge herzlich willkommen.

Fischer kam nicht mit leeren Händen und verwies darauf, dass die Stadt Olsberg auch in diesem Jahr mindestens 8000 Euro für Sanierungsmaßnahmen an Schützenhallen im Haushalt eingeplant habe. Insgesamt seien so in den vergangenen zehn Jahren 135.000 Euro für Renovierungen bereit gestellt worden. Außerdem sicherte Fischer zu, dass die Stadt die Anschaffung von Emblemen mit dem Wappen der einzelnen Bruderschaften für die Kette des Stadtschützenkönigs mit 500 Euro unterstütze.

Jungschützenparty optional

Da die Königskette erneut repariert werden musste, erhofft man sich so mehr Stabilität. Ohnehin sei angedacht, für spätere Stunden eine stabile Kette anzuschaffen oder die alte Kette wieder aus der Vitrine zu holen, denn so Dominik Flügge: „Zum richtigen Feiern ist die schmucke Kette beim besten Willen nicht geeignet.“

Einstimmig beschlossen die Schützen eine Erweiterung der Geschäftsordnung. Danach bleibt es dem Veranstalter überlassen, bereits am Vorabend das Stadtschützenfest mit einer Schützenparty für die Jugend zu eröffnen.

Die Assinghäuser seien mit dem Verlauf des Stadtschützenfestes 2018 mehr als zufrieden gewesen, so Hauptmann Stephan Busch von St. Liborius. Man habe den Biervorrat sogar auffüllen müssen und vor allem am Sonntag sei die Stimmung in der Halle kaum zu toppen gewesen.

Besseres Miteinander von Jüngeren und Älteren

Am Vorabend der Kreisjungschützenversammlung an gleicher Stelle, warb zudem der Sprecher der Jungsschützen von St. Sebastian Bigge, Felix Liesen, in einer Vorschau für ein besseres Miteinander von jüngeren und älteren Schützen. Außerdem forderte Liesen eine größere Akzeptanz des Engagements der jungen Leute in den Vereinen, denn sie seien schließlich die Zukunft.

Abschließend warf Kreisvorstandsmitglied Karl-Josef Hoffmann einen kurzen Ausblick auf die Kreisversammlung in Wiemeringhausen im März. Zudem teilte er mit, dass sich der stellvertretende Bundesoberst Stefan Tremmel (Holzen) ebenso wie Schatzmeister Arthur Wahle (Assinghausen) bei der Bundesversammlung in Sundern wieder zur Wahl stellen

<<<Drei Fragen an Tobias Klauke<<<


1. Wie weit sind die Vorbereitungen zum Kreisschützenfest im nächsten Jahr fortgeschritten?
Nach einigen Treffen mit dem KSB und der Stadt Olsberg gehen wir nun in die detaillierte Planung und verteilen die anfallenden Aufgaben auf Arbeitsgruppen. Aber mit den groben Planungen sind wir schon recht weit vorangeschritten.

2. Warum ist es geplant, das Vogelschießen nicht im geliebten Hasley zu veranstalten, sondern auf der Festwiese an der Ruhr gegenüber der Konzerthalle?
Das ist aus organisatorischen Gründen so. Wir möchten die Wege so kurz wie möglich halten und die Infrastruktur der Konzerthalle nutzen, um auch die Planung überschaubarer zu gestalten.

3. In 2020 feiert die Schützenbruderschaft St. Michael Olsberg zusätzlich auch noch ihr 150-jähriges Jubiläum. Was ist da geplant?
Wir werden dieses Fest an vier Tagen feiern. Am Freitag beginnen wir das Jubiläum mit dem Kaiserschießen im Hasley. Am Sonntag werden dann unsere benachbarten Bruderschaften zum Festzug eingeladen und am Sonntagabend wird es dann einen Großen Zapfenstreich geben.

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