Corona-Krise

Olsberg: Neujahrsempfang fällt der Corona-Krise zum Opfer

 So sah es beim Neujahrsempfang 2010 in Olsberg aus. Diese Bilder wird es 2020 nicht geben.

 So sah es beim Neujahrsempfang 2010 in Olsberg aus. Diese Bilder wird es 2020 nicht geben.

Foto: Joachim Aue

Olsberg.  Olsberg verzichtet 2021 auf den Neujahrsempfang. Die Gefahr sei mit Blick auf die Corona-Krise zu groß. Ein Teil wird im Frühjahr nachgeholt.

Infektionsschutz und die Sicherheit von Besucherinnen und Besuchern müssen Vorrang haben: Die Stadt Olsberg wird im Januar des kommenden Jahres keinen Neujahrsempfang durchführen. Das hat Bürgermeister Wolfgang Fischer entschieden. Hintergrund: Unabhängig von den rechtlichen Vorgaben des Landes NRW hat das Auftreten des Coronavirus insbesondere Großveranstaltungen zu einem Risiko gemacht.

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„Die Gefahr einer Infektion ist dort besonders groß, wo viele Menschen zusammen sind“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer - hinzu kommt, dass nach öffentlichen Veranstaltungen Infektionsketten kaum nachzuvollziehen sind.

Ziel müsse es aber sein, unterstreicht Wolfgang Fischer, Infektionsketten zu unterbrechen und keine neuen entstehen zu lassen.

Üblicherweise am ersten Januar-Sonntag des Jahres

Der Neujahrsempfang, der üblicherweise am ersten Januar-Sonntag des Jahres im Rathaus stattfindet, ist ein beliebtes Forum von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Vereinen der Stadt Olsberg. Die Absage falle nicht leicht, bekennt Bürgermeister Fischer – ein Neujahrsempfang unter „Corona-Bedingungen“ sei allerdings nicht umsetzbar: „Der Neujahrsempfang lebt vom intensiven persönlichen Gespräch der Teilnehmenden - und das ist unter den aktuellen Bedingungen kaum möglich.“

Nicht verzichtet werden soll allerdings auf die Vergabe der Preise für bürgerschaftliches Engagement, die im Rahmen des Neujahrsempfangs stattfindet. Hier werde es im Frühjahr eine eigene Veranstaltung geben, um den ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger in einem angemessenen Rahmen zu würdigen. Das Ehrenamt gehöre zu den Fundamenten des Zusammenlebens in der Stadt Olsberg, unterstreicht Wolfgang Fischer: „Und deswegen sind Dank und Anerkennung auch unverzichtbar.“

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