Spitzensport

Olympia-Stützpunkt Winterberg bleibt weiter bestehen

Winterberg bleibt Olympia-Stützpunkt.

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Foto: Ralf Rottmann

Winterberg/Brilon.   Gute Nachricht für Winterberg: Die Olympia-Stützpunkte sollen erhalten bleiben, aber einen einheitlichen Rechtsträger pro Bundesland erhalten.

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Die Olympia-Stützpunkte sollen erhalten bleiben, aber einen einheitlichen Rechtsträger pro Bundesland erhalten. Eine gute Nachricht für Winterberg.

Das geht aus einem Antwortschreiben von NRW-Sportministerin Christina Kampmann an SPD-Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese hervor. Der heimische Abgeordnete hatte sich bei der Ministerin nach dem aktuellen Stand erkundigt.

Demnach sieht die Leistungssportreform vor, ausschließlich die Anzahl der Trägereinrichtungen für die Olympiastützpunkte (OSP) in Deutschland von 19 auf 13 zu reduzieren. Das bedeutet künftig einen Rechtsträger pro Bundesland für die Stützpunkte in dem jeweiligen Bundesland. In der Umsetzung, so die Ministerin, seien das in der Summe 13, da Bremen weiterhin keinen OSP hat und es in Rheinland-Pfalz/Saarland und Hamburg/Schleswig-Holstein bei einem OSP bleibt.

Aufgabe der Trainingsstandorte ist kein Thema

Die Reduzierung der Rechtsträger bedeute nicht die Aufgabe der von den OSP bislang betreuten Trainingsstandorte, so Christina Kampmann weiter. Es gelte weiterhin, die „trainingsortnahe Betreuung und Versorgung der Athleten und ihrer Trainer und die vorhandenen funktionsfähigen Netzwerke, die den Leistungssport in der Region fördern, zu erhalten und sie miteinander zu einem größeren, deutschlandweiten Netzwerk zu verbinden“.

Die Sportministerkonferenz habe dazu im November in Dortmund einen eindeutigen Beschluss gefasst: Die Vereinheitlichung der Trägerkonstruktionen für die OSP und die damit einhergehende Reduzierung der Trägerorganisationen von 19 auf 13 müsse gewährleisten, dass an den Standorten, an denen Bundeskaderathleten trainieren, die Serviceleistungen und die regionale sportartübergreifende Steuerung des Leistungssports weiter gesichert seien.

Leiter des Stützpunktes in Winterberg zufrieden

„Wenn die Außenstellen außer Frage stehen und die operative Arbeit an den Athleten weiter sichergestellt ist, ist das für uns so völlig in Ordnung“, sagte Sven Kästner, Geschäftsführer und Leistungssportkoordinator beim NRW-Bob- und Schlittensportverband und Leiter des Stützpunktes in Winterberg.

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