Kommentar

Paradox

Dass eine Geburtsstation schließt, ist keine gute Nachricht. Paradox: Die Zahl der Geburten steigt. Parallel sinkt die Zahl der Entbindungsstationen. Das spricht gegen das Finanzierungssystem. Wenn eine Abteilung ausgelastet ist, sollte sie kostendeckend arbeiten können. Hier ist Politik gefragt, neue Strukturen zu schaffen. Sonst haben wir am Land bald – gezwungen – mehr Hausgeburten und in Städten Schwangere, die in den Wehen von Klinik zu Klinik fahren, weil alle Geburtsstationen voll sind.

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Dass eine Geburtsstation schließt, ist keine gute Nachricht. Paradox: Die Zahl der Geburten steigt. Parallel sinkt die Zahl der Entbindungsstationen. Das spricht gegen das Finanzierungssystem. Wenn eine Abteilung ausgelastet ist, sollte sie kostendeckend arbeiten können. Hier ist Politik gefragt, neue Strukturen zu schaffen. Sonst haben wir am Land bald – gezwungen – mehr Hausgeburten und in Städten Schwangere, die in den Wehen von Klinik zu Klinik fahren, weil alle Geburtsstationen voll sind.

Die gute Nachricht: Für Brilon bedeutet das Mehr an Geburten, das durch die Schließung der Station in Warstein, kommt, zusätzliche Bestandssicherheit. Ohne die Geburtshilfe in Brilon würden die Anfahrtzeiten für viele Schwangere länger als der Gesetzgeber erlaubt. (Boris Schopper)

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