Heimat

Pastorenscheune Düdinghausen mit Aufzug für Behinderte

Die Pastorenscheune in Düdinghausen hat einen Behinderten-Aufzug erhalten.

Die Pastorenscheune in Düdinghausen hat einen Behinderten-Aufzug erhalten.

Foto: Horst Freese

Düdinghausen.  Die Pastorenscheune, die gute Stube Düdinghausens, verfügt jetzt über einen Aufzug für Behinderte. Sehr gut besucht im Vorjahr: die Dreggestobe.

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Vor voll besetztem Haus begrüßte der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Düdinghausen, Horst Frese, bei der Generalversammlung die neuen Mitglieder, darunter Ortsvorsteher Ferdinand Asmuth. Eine Bilderrückschau auf das Jahr 2017 widmete sich zunächst dem Hauptprojekt des Jahres, dem Einbau des Behindertenaufzuges in der Pastorenscheune.

Als weiterer Schwerpunkt wurde ein neues Kulturreisegruppen-Programm mit acht Stationen im historischen Dorfkern und im Heimathaus präsentiert. Dieses Programm war für und mit niederländischen Reisegruppen entwickelt worden. „Wir haben den Gästen ihr Erlebnis erleichtert durch Verwendung der niederländischen Sprache in einem Flyer, in Ausstellungs- und auch in Bildtafeln und vor allem durch persönliche Ansprache“, so Frese.

Drechsler Bernd Eickhoff und Museumscaféchefin Ulla Winterberg vermeldeten viele Besuchergruppen in der Dreggestobe. Im musealen Teil konnte eine Bilderwand mit Vitrine zur Wüstung Wieferinghausen eingerichtet werden. Im Bereich der Wanderwelt ist es gelungen, den Wanderern mit zwei Wandertafeln im Ortskern und am Pön-Parkplatz die Übersicht zu erleichtern. Auch hat der Geologische Rundweg eine Portaltafel erhalten.

Präsentation des Dorfes

Kassiererin Anne Eickhoff konnte über ein erfreuliches Bewirtschaftungsergebnis im Jahr 2017 berichten. Investiert wurde vor allem in den Aufzug. Sie dankte den vielen Zuschussgebern und Spendern. 2018 soll gemeinsam mit der Medebach Touristik eine Webcam Interessenten aus dem gesamten touristischen Einzugsbereich das Dorf online präsentieren.

Im förmlichen Teil der Versammlung wurden zwei Vorstandsmitglieder wiedergewählt: Kassiererin Anne Eickhoff und Drechsler Josef Eickhoff.

Das frei gewordene Gartengelände im Bereich der Pastorenscheune soll 2018 zu einem Museumsgarten auch mit Lernmöglichkeiten für Kinder entwickelt werden. Als erster Schritt vor der Einrichtung eines interaktiven Dorf-Fotoarchivs soll der große Fundus an Fotos verschlagwortet werden. Der Verein wird auch den plattdeutschen Frisklinge-Stammdischk unter der Leitung von Berni Eickhoff unterstützen.

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