Kunstausstellung

Peter Caspary zeigt „Dünen und Land“ beim Kunstverein Brilon

„Dünen & Land“ heißt die Ausstellung mit Bildern von Peter Caspary, die der Kunstverein Brilon veranstaltet.

„Dünen & Land“ heißt die Ausstellung mit Bildern von Peter Caspary, die der Kunstverein Brilon veranstaltet.

Foto: Caspary/Kunstverein

Brilon.  „Dünen & Land“ heißt eine Ausstellung mit Malereien und Zeichnungen von Peter Caspary im Briloner Museum Haus Hövener.

Wenn Peter Caspary in Belgien in die Dünen geht und zeichnet, dann möchte er nicht die Landschaft kopieren. Denn die ist durch Wind, Licht und Schatten binnen Sekunden veränderlich. Das einzig Konstante ist diese Veränderung und die sorgt dafür, dass man sich mit seinen Bildern beschäftigen muss.

Prof. Dr. Buschkühle hält Laudatio

„Dünen und Land“ heißt die nächste Ausstellung des Kunstvereins Brilon. Vom 23. August bis zum 22. Oktober sind Malereien und Zeichnungen des 1953 in Wuppertal geborenen Künstlers Peter Caspary im Museum Haus Höver zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung lädt der Kunstverein für Freitag, 23. August, um 19 Uhr in das Museum ein. Die Laudatio hält Prof. Dr. Carl-Peter Buschkühle.

Studien von Design, Freier Grafik, Lehrauftrag für Zeichnerische Darstellung in Dortmund, Dozent für künstlerische Druckgrafik an der Uni Wuppertal sind einige berufliche Stationen des Künstlers. Peter Caspary ist international mit seinen Werken in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und wurde immer wieder mit Preisen ausgezeichnet. Seine großformatigen Gemälde, wie große Düne, pendeln zwischen monumentaler Landschaftsansicht und mikroskopischer Detailsicht.

Erforschung der Dinge

Von sich selber sagt der Künstler: „Ich bin ein Forscher“. Und: „Ich schreibe meine Bilder“. Unermüdlich betreibt er die Erforschung der Dinge, vor allem der Dinge der Natur. Ihn interessieren dabei die Strukturen, die die Formen der Natur erzeugen, und die Kräfte, die diese Formen verändern. Wind, Wasser, Hitze und Kälte verändern zum Beispiel die Dünenlandschaft unaufhörlich. Was sich dem Auge darbietet, ist nur eine Momentaufnahme. Dinge entstehen, Dinge vergehen, Leben, das Sein überhaupt, ist unaufhörliche Bewegung.

Prof. Dr. Buschkühle über den Künstler: „Wenn er sagt, dass er seine Bilder schreibt, so weist er auf Eigenschaften seiner Kunst hin, die dem Schreiben in der Tat verwandt sind. Auffällig ist die eindrückliche graphische Qualität der Werke. Wie eine dynamische Handschrift erscheinen die Linien in den Bildern. Aber es ist eine reich differenzierte Handschrift. Die Linien verkörpern die Formen der Dinge und der ihnen innewohnenden, sie prägenden Kräfte. Linien schwingen wie die sanften Hügel von Bergenrücken und Dünenbögen.“

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