Rosenfest

Pinke Pumps weisen den Weg durch Assinghausen

Am Wochenende möchte Assinghausen auch seinem Ruf als Rosendorf wieder gerecht werden

Am Wochenende möchte Assinghausen auch seinem Ruf als Rosendorf wieder gerecht werden

Foto: Joachim Aue

Assinghausen.  Pinke Pumps weisen den Besuchern den Weg: Assinghausen feiert an diesem Wochenende zum 10. Mal sein Rosenfest.

„Rose trifft Hut“, so lautet an diesem Wochenende das Motto des 10. Rosenfestes im Grimmedorf. Sowohl am Samstag als auch Sonntag können sich die Blumenfreunde jeweils von 11 bis 18 Uhr an der herrlichen Blütenpracht erfreuen.

Wie schon in den letzen Jahren verwandelt sich der Bereich um die Kirche und die Dorfmitte in einen einzigen Garten. Eine Vielzahl von Austellern macht diesen einzigartigen Gartenmarkt des Sauerlandes so attraktiv. Viele alte Bekannte aber etliche neue Aussteller konnten für dieses Jahr gewonnen werden, so die 1. Vorsitzende des Rosenvereins, Marloes Birkhölzer.

Rund 30 Stände

An rund 30 Ständen wird nahezu alles angeboten, was in irgendeiner Weise mit der Königin unter den Blumen in Verbindung zu bringen ist. Dazu gibt es viel Kulinarisches wie unter anderem auch Rosenmarmelade und –schnittchen sowie Rosensekt und –likör. Auch Kaffee und Kuchen werden angeboten, z. B. im Bauerncafe, das vom örtlichen Kindergarten betrieben wird.

Ohnehin trägt wieder die gesamte Dorfgemeinschaft zum Gelingen des Rosenfestes bei, denn nur so ist eine solche Veranstaltung zu stemmen. Schließlich will das Dorf den Garten- und Rosenliebhabern außer Blumen noch allerlei Dekoratives, Schönes und Unterhaltsames bieten. Damit die Rosenfreunde alle sehenswerten Ecken des Dorfes finden, haben die „Rosentanten“ so genannte „Pretty Pink Pumps“ (rosa lackierte, ausrangierte Schuhe) als Wegweiser entlang der schmucken Rosengärten aufgestellt.

Über Rosenmeile flanieren

Auch sollte man mit offenen Augen über die Rosenmeile flanieren, denn zwischen Beeten können durchaus kleine, rosige Dekorationen versteckt sein. Und wer etwas mehr von der Rosenzucht versteht, wird schnell feststellen, dass im Rosendorf vornehmlich robuste und frostharte Sorten zu bewundern sind. „Damit wollen wir den klimatischen Bedingungen der Mittelgebirgslandschaft Rechnung zu tragen“ so Marloes Birkhölzer. Natürlich hat der Rosenverein auch für ein entsprechendes Rahmenprogramm für Groß und Klein gesorgt.

So ist an beiden Tagen der Mundwerker Michael Klute mit seine Liedern, Gedichten und Geschichten zu Gast. Außerdem kreiert getreu dem Motto, „ Rose trifft Hut“ eine die Hutkünstlerin individuellen Kopfschmuck, ganz nach den Wünschen der Besucher.

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