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Polizei zieht in Brilon Schulbus wegen Mängel aus Verkehr

Die Polizei hat in Brilon einen Schulbus gestoppt.

Die Polizei hat in Brilon einen Schulbus gestoppt.

Foto: Michael Kleinrensing

Hochsauerlandkreis.   Das dürfte den Eltern nicht gefallen haben: In Brilon hat die Polizei einen Schulbus gestoppt. Unter anderem funktionierte die Tür nicht richtig.

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Im Sauerland hat der Lkw-Verkehr in den letzten Jahren zugenommen. Um Unfallgefahren durch Fehlverhalten der Fahrer oder durch mangelnde Fahrzeugtechnik zu minimieren, kontrolliert die Kreispolizeibehörde regelmäßig die Lkw auf den Straßen. Der Verkehrsdienst stellte am Dienstag wieder eine Vielzahl von Verstößen fest.

Schulbus mit schweren Mängeln: In Brilon wurde in der Mittagszeit ein Schulbus kontrolliert. Bei der Kontrolle wurden mehrere Mängel festgestellt. Den Beamten blieb nichts anderes übrig als die Weiterfahrt mit Fahrgästen zu untersagen. Festgestellt wurden unter anderem eine defekte Ausstiegstür, welche nicht korrekt verschloss, sowie fehlende Nothämmer und Hinweise zum Notausstieg. Zudem war der Bus nicht als Schulbus gekennzeichnet. Der 57-jährige Fahrer und das Busunternehmen erhalten demnächst Post mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Die Aufsichtsbehörde erhielt ebenfalls Kenntnis.


Abschleppwagen überladen: In Brilon hielten die Beamten einen Abschleppwagen an. Auf dem Lkw (7,5 Tonnen) stand ein Kleinlaster der Sprinterklasse. Das führte zu einer Überladung von etwa 20 Prozent. Auch hier erwarten den Halter und den Fahrer entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen.


Auflagen missachtet: In Olsberg wurde am Nachmittag ein forstwirtschaftlicher Großraumtransport kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass gegen Auflagen der Sondergenehmigung verstoßen wurde. Zudem war der Anhänger zum Transport der Holzverarbeitungsmaschine zu klein, so dass die Weiterfahrt untersagt wurde.


Holztransporter überladen: In Nuttlar fielen den Verkehrsexperten gleich zwei Langholztransporter auf. Sie waren mit über 58 und 52 Tonnen Gesamtgewicht deutlich überladen. Den beiden 31 und 47 Jahre alten Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie mussten die Überladung an Ort und Stelle abladen, ehe sie die Fahrt fortsetzen durften. Die beiden Fahrer und die verantwortlichen Unternehmen erwarten nun empfindliche Strafen.

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