Familienglück

Rührende Aktion – Opa aus Brilon überrascht Enkel in Wien

Der 82-jährige Franz Lahme aus Brilon-Hoppecke fuhr mit seiner Posaune fast 1000 Kilometer, um seinem Enkel ein Ständchen zu spielen.

Der 82-jährige Franz Lahme aus Brilon-Hoppecke fuhr mit seiner Posaune fast 1000 Kilometer, um seinem Enkel ein Ständchen zu spielen.

Foto: Winfried Lahme

Brilon/Wien.  Franz Lahme aus Brilon fährt 1000 Kilometer nach Wien, um seinem Enkel und größtem Fan ein Ständchen zu spielen. Corona trennte beide 14 Monate.

Der 82 Jahre alte Vollblutmusiker Franz-Josef Lahme aus Hoppecke bei Brilon hat seinem Enkelkind eine riesengroße Überraschung bereitet. Der Sauerländer fuhr am Fronleichnamstag in Begleitung seiner Frau Hilde mit seiner Posaune die rund 950 Kilometer im Zug bis Wien – und zwar nur um seinem Enkelkind ein „kleines“ Konzert zu spielen.

Enkelkind lebt mit Handicap „Angelman-Syndrom“

Der 18-jährige Alexander Lahme aus Wien lebt mit dem Handycap „Angelman-Syndrom“ und „harmonische“ Musik ist als Ausgleichstherapie für sein tägliches Leben sehr wichtig und sein Opa aus dem Hochsauerland ist sein großer Held. Aber: In den 14 Monaten der Isolation durch die Corona-Pandemie konnte ihm der Opa nur seine „Musikvideos mit Blasmusik“ per WhatsApp senden.

Nun - nachdem die Großeltern aus Hoppecke endlich geimpft waren – sind diese gleich in den Zug gestiegen und nach Wien gefahren – Die Freude in Wien war riesig!

Neben dem begeisterten Enkel war auch die gesamte Nachbarschaft in Wien begeistert!

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