Gartenserie

Schmackhaftes aus dem Naschgarten

Die Brilonerin Rita Karte hat 2003 eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin gemacht.

Die Brilonerin Rita Karte hat 2003 eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin gemacht.

Foto: Laura Baer

Brilon.   Viele Kräuter werden wie Unkraut behandelt. Oft geben sie aber leckere Suppenzutaten ab.

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Zum Hobbygärtnern und Gartenpflegen gehört unweigerlich das Unkrautjäten. Wer den Garten frühlingsfit machen möchte, sollte sich allerdings erstmal Zeit für einen Rundgang nehmen. Kräuterpädagogin Rita Karte weiß: Hinter dem, was viele für Unkraut halten, stecken oft gesunde und schmackhafte Wildkräuter. Einige Beispiele:

Giersch: Viele möchten das „Unkraut schlechthin“, wie Karte es nennt, nicht in ihrem Garten haben. „Es ist sehr vital, wächst und gedeiht überall“, so die Brilonerin. Dabei ist das Kraut ein Vitamin C haltiges Wildgemüse. Das „Grünmüschen“ eignet sich als Spinatersatz oder als Suppenzutat. Es schmeckt ein bisschen möhrig und petersilig. Giersch blüht hübsch weiß.

Liebstöckelstaude: Der Doldenblütler ist winterhart und kann in bereits getopfter Form gekauft werden. Das Maggikraut ist eine schmackhafte Suppenzutat. Und: Hobbygärtner haben ein paar Jahre was davon.

Vogelmiere: Das vitale Wildkraut gehört zu den Nelkengewächsen. Es enthält viele Mineralstoffe. „Deshalb lassen sich daraus Grippetee oder Smoothie bereiten“, sagt Rita Karte.

Scharbockskraut: „Das nutzten die Seefahrer früher gegen Skorbut, weil es viel Vitamin C enthält“, erklärt Karte. Wie einen knackigen Salat, könne man es einfach so essen. In den Sommermonaten verschwindet das Kraut wieder – es schafft also kaum zusätzliche Arbeit. Wenn das Scharbockskraut gelbe Blüten trägt, ist es nicht mehr zum Verzehr geeignet.

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