Lokalpolitik

Schneearme Winter haben Auswirkungen für Bürger in Olsberg

Der Winterdienst hatte in den letzten Jahren weniger Arbeit.

Der Winterdienst hatte in den letzten Jahren weniger Arbeit.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Olsberg.  Die vergangenen Winter waren verhältnismäßig mild. Es fiel deutlich weniger Schnee als früher. Das hat Auswirkungen für die Bürger in Olsberg.

In der Oktober-Sitzung des Bauausschusses der Stadt Olsberg waren die Gebühren ein Thema – mit voraussichtlich guten Nachrichten für den Geldbeutel der Olsberger.

Die Winterdienst-Gebühren in Olsberg sollen ab dem 1. Januar 2020 deutlich gesenkt werden. Dies empfiehlt der Ausschuss Planen und Bauen dem Rat der Stadt Olsberg zur Straßenreinigung in der kalten Jahreszeit.

Die Straßenreinigungsgebühren sollen - vorbehaltlich des Ratsbeschlusses - für den Zeitraum von 2020 bis 2022 auf 1 Euro je Frontmeter Grundstück festgesetzt werden. Bis dato lagen sie bei 1,70 Euro pro Frontmeter. Ein wichtiger Grund sind die eher milden Winter der vergangenen Jahre.

„Durch den sehr milden Winter 2018 konnten der Gebührenausgleichsrücklage statt der prognostizierten Entnahmen erneut Mittel zugeführt werden, für das Jahr 2019 wird ebenfalls eine Zuführung zur Gebührenausgleichsrücklage prognostiziert. Die Gebührenausgleichsrücklage wird somit voraussichtlich bis zum Jahresende 2019 auf einen Bestand von rd. 626.000,- € anwachsen“, heißt es in der Vorlage.

Für die nächsten Jahre werde von durchschnittlich ausgeprägten Wintern ausgegangen. Und weiter: „Da eine Kostenprognose im Produkt Winterdienst aufgrund des Unsicherheitsfaktors Witterung sehr schwierig ist, wurde für das Jahr 2023 ein Restbestand der Gebührenausgleichsrücklage von rd. 174.000 € als ,Puffer’ eingeplant.

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