Wirtschaft

Spitzentechnologie aus Hoppecke für Umwelt- und Klimaschutz

Die Sektion Hochsauerland im CDU-Wirtschaftsrat bei der „Accu“ in Hoppecke: (v.l.) Dr. Marc Zoellner (Geschäftsf. Gesellschafter), Minister Andreas Pinkwart, Matthias Kerkhoff (MdL) und Friedrich Merz

Foto: Jürgen Hendrichs

Die Sektion Hochsauerland im CDU-Wirtschaftsrat bei der „Accu“ in Hoppecke: (v.l.) Dr. Marc Zoellner (Geschäftsf. Gesellschafter), Minister Andreas Pinkwart, Matthias Kerkhoff (MdL) und Friedrich Merz

Hoppecke.   Der NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Andreas Pinkwart (FDP) war zu Gast bei der Fa. Hoppecke.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Deutschland habe die „klima- und umweltbewussteste Industrie Europas, wenn nicht sogar der Welt.“ Und deshalb brauche sie sich „nicht dafür zu entschuldigen, dass es sie gibt“. Das sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) bei einem Treffen der Sektion Hochsauerland des CDU-Wirtschaftsrates in der Fa. Hoppecke (wie bereits aktuell kurz berichtet). Deren geschäftsführender Gesellschafter Dr. Marc Zoellner steht der Sektion vor; er gehört außerdem dem Bundesvorstand des Wirtschaftsrates an.

Auf der Energy Storage Europe in Düsseldorf

Unternehmen wie Hoppecke gestalten das Bild des neuen NRWs, das längst nicht mehr von „Zechen und Schornsteinen bestimmt“ werde. Die Wirtschaft an Rhein und Ruhr brauche ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Dieses neue Bewusstsein müsse bereits „in die Schulbücher einfließen“.

Was Hoppecke im Bereich der Energiespeicherung jenseits der Antriebstechnologie zu bieten habe, begeistere ihn, sagte der Minister. Das sei wichtig sowohl für den Klimaschutz wie für die kostengünstige und effiziente Bereitstellung von Energie für die Wirtschaft. So stellt Hoppecke zum Beispiel bei der am Dienstag in Düsseldorf begonnenen Energy Storage Europe, einer der international führenden Konferenzen und Fachmessen für stationäre Energiespeicherung, seine selbst entwickelte skalierbare Speicherlösung vor, die die führenden Technologien Blei und Lithium kombiniert und zum Beispiel zum Speichern von Sonnenenergie oder Windkraft genutzt werden kann. Gerade in den vergangenen Tagen, so Dr. Marc Zoellner, habe man noch zwei dieser Speicher an Windradbetreiber verkauft.

Vorausschauende Gewerbeflächenpolitik

Diese Speicher, so Minister Pinkwart, seien auch Herzstück einer quartierbezogenen Energieversorgung mit ihren dezentralen Netzen. Ziel müsse eine hohe Eigenversorgung der Verbraucher mit erneuerbaren Energien sein und nicht deren Förderung über das EEG. Das, so der Minister, sei bald die Welt von gestern - „Das hoffe ich sehr.“ Die Breitbandversorgung war darüber hinaus ein weiteres Thema , ebenso die Gewerbeflächenpolitik. „Kommunen brauchen Planungsperspektiven“, sagte der Minister - Schade, dass dies kein Briloner Kommunalpolitiker live aus dem Ministermund mitbekommen hat.

Die Spielregeln der digitalen Welt werden neu geschrieben“ - das sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) nicht nur vor dem Hintergrund des globalen technologischen Wettbewerbs vor allem zwischen den USA und China, sondern auch mit Bezug auf die notwendige Bereitschaft der Menschen, sich dem durch die Digitalisierung hervorgerufenen Wandel in allen Lebensbereichen zu öffnen und zu stellen. Die Digitalisierung liefere „ganz andere Instrumente als der frühere industrielle Wandel“. Er sei froh, dass dies auch die Gewerkschaften so sehen, die sich mit diesem Thema „sehr intensiv auseinandersetzen“ und die den Wandel mitgestalten wollen.

Folgen Sie der Westfalenpost im Altkreis Brilon auch auf Facebook

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik