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Stadt OIsberg vermittelt 67 Asylanten Arbeitsstellen

Der „Integration Point“ der Agentur für Arbeit hilft ebenfalls bei der Arbeitsvermittlung von Asylbewerbern.

Der „Integration Point“ der Agentur für Arbeit hilft ebenfalls bei der Arbeitsvermittlung von Asylbewerbern.

Foto: Bernd Wüstneck

Olsberg.   Gute ehrenamtliche Betreuung. 26 geringfügige Beschäftigungsverhältnisse ebenfalls vermittelt. Acht Asylbewerber beginnen eine Ausbildung.

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Seit dem vergangenen Jahr sind in der Stadt Olsberg 67 Asylbewerber bzw. ehemalige Asylbewerber in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermittelt worden. Darüber informierte jetzt Meinolf Guntermann, stv. Leiter des Fachbereichs öffentliche Ordnung und Soziales, die Mitglieder des Ausschusses für Ordnung und Soziales.

Weitere Asylbewerber vermittelt

Zusätzlich gab es 26 Vermittlungen in geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, acht Asylbewerber haben eine berufliche Ausbildung begonnen.

Für diese erfolgreichen Vermittlungen sieht Meinolf Guntermann, so heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Olsberg, gleich mehrere Gründe.

Zum einen gebe es in Olsberg für Asylbewerber eine sehr gut organisierte und überaus engagierte ehrenamtliche Betreuung – dies mache es möglich, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive intensiv und sehr gezielt mit ihrer neuen Heimat vertraut zu machen.

Vielseitige Wirtschaftsstruktur

Und zum anderen leisteten der „Integration Point“ der Agentur für Arbeit ebenso wie die Arbeitsvermittlung eine hervorragende Arbeit – „und das natürlich nicht nur für Asylbewerber, sondern ebenso für Arbeitssuchende mit deutschen Wurzeln“, stellt Guntermann klar. Ebenso wichtig: Die Wirtschaftsstruktur im Olsberger Stadtgebiet sei so vielseitig, dass es gute Voraussetzungen für die Vermittlung motivierter und interessierter neuer Mitarbeiter gebe – auch dies unabhängig von einem Migrationshintergrund.

240 Asylbewerber in Olsberg

Aktuell leben im Olsberger Stadtgebiet noch rund 240 Asylbewerber, die seit Herbst 2015 nach Deutschland kamen und noch staatliche Leistungen beziehen. Hinzu kommen 13 Jugendliche, die in Jugendhilfeeinrichtungen wohnen.

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