Wintersport

Start der Skisaison in Winterberg: Ansturm bleibt bisher aus

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Schnee in Winterberg: Saison 2021/22 ist eröffnet

Erster Schnee in Winterberg Saison 2021/2022

Schnee im Sauerland: In Winterberg ist die Saison 2021/22 offiziell eröffnet. Hier gibt es die ersten Eindrücke aus dem Ort und von den Straßen.

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Winterberg.  Mit zwei geöffneten Liften ist die Skisaison in Winterberg ist am Samstagmorgen gestartet. Die Lage in Winterberg ist bislang entspannt.

Die Sehnsucht nach Schnee, Bewegung und frischer Luft ist groß, konnten die Wintersportler doch in der Vorsaison nur wenig davon genießen. Umso mehr freut es Skifahrer und Snowboarder, dass im aktuellen Winter bereits am 1. Adventswochenende die Lifte wieder laufen.

Am Samstagmorgen öffneten um 9 Uhr die Lifte „Rauher Busch“ und „Poppenberg“. Bereits am Freitagabend waren die ersten Flocken gefallen. In den kommenden Tagen ziehen immer wieder Schneefälle über das Sauerland hinweg und bringen den Bergen einige Zentimeter Schnee. Die Liftbetreiber im Skiliftkarussell sind sicher: Die Lifte am Poppenberg und im Rauhen Busch werden am Samstagmorgen laufen können. Zwei Pisten sind dann präpariert.

Tickets für die Skifahrt

Tickets sollten Gäste möglichst online kaufen unter www.skiliftkarussell.de. Das geht schnell und sicher. Im Rauhen Busch und am Poppenberg sind die Kassen geöffnet. Sofern noch Tickets vorhanden sind, findet dort der Verkauf statt. Am Samstagvormittag ist die Lage bislang entspannt. Allerdings meldeten viele Teststellen, dass am Samstag keine Termine mehr zu haben sind. Wer anreist, sollte sich also möglichst vorher testen.

Die Liftbetreiber öffnen unter Auflagen und mit einem gut ausgearbeiteten Hygienekonzept. Für die Gäste gilt die 2G-Regel: Geimpft oder genesen. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre. Gäste müssen Impfnachweis und Personalausweis mitbringen und bereithalten, denn es gibt Stichprobenkontrollen von Ordnungsamt und Mitarbeitern des Skigebiets. In den Liften, an den Kassen und beim Anstehen müssen die Besucher medizinische Masken tragen.

Abstandsregeln auf der Skipiste in Winterberg

Wer mag, kann diese bei der Abfahrt wieder abnehmen. Darüber hinaus sollten sie Abstandsregeln beachten. Auch in der Gastronomie gilt 2G-Regel. Dort wird jeder Gast direkt am Eingang kontrolliert. Die angekündigten Schneefälle sind eine willkommene Basis. Die Wetterberichte geben darüber hinaus Grund zum Optimismus. Ab der Nacht zu Sonntag sollen die Temperaturen tief genug unter Null sinken, um die Schnee-Erzeuger laufen zu lassen. Wenn das so eintrifft, könnten zum zweiten Adventswochenende weitere Pisten, auch in der Region hinzukommen.

Im Vorwinter war das Skiliftkarussell Winterberg eines von nur zwei Skigebieten deutschlandweit, die Ende des Winters noch ein paar Wochen Wintersport anbieten durften und konnten. Der Betrieb lief reibungslos und sicher. Auf der Basis dieser Erfahrungen sind die Betreiber sicher, auch in diesem Winter guten und sicheren Sport anbieten zu können.

Kein starker Besucherandrang erwartet in Winterberg

Die Polizei im HSK erwartet kein Chaos wie im vergangenen Jahr. Damals musste sie verstärkt Präsenz zeigen und auch einschreiten, weil die Gäste in Scharen kamen, es aber gar keine Einkehrmöglichkeiten wegen des Lockdowns gab. Aktuell ist kein Lockdown, die gastronomischen Betriebe haben unter Einhaltung der Corona-Schutzregeln geöffnet. „Wir hoffen auf ein ganz normales Wintersportwochenende und appellieren an alle Wintersportler, sich an die geltenden Regeln zu halten“, sagt Polizeisprecher Holger Glaremin.

Auch die Stadt Winterberg glaubt nicht, dass es zum Start der Saison erneut zu Chaos kommen wird. „Die Situation ist diesmal anders. Zu Beginn des Jahres war vieles verboten und geschlossen. Das ist in den Städten diesmal anders, deswegen rechnen wir nicht mit einem Besucheransturm“, sagt Rabea Kappen, Pressesprecherin der Stadt Winterberg. Das Ordnungsamt wird ihrer Auskunft nach die stichprobenartigen Kontrollen auch nicht bei den Besuchern durchführen, sondern bei den Betreibern der Skilifte, weil die Pflicht der strengen Kontrollen bei ihnen liegt.

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