Infrastruktur

Studie zeigt: Winterberg kann Indoor-Anlage gebrauchen

Trampoline

Foto: Michael Kleinrensing

Trampoline Foto: Michael Kleinrensing

Winterberg.  Ein Indoor-Angebot für Familien mit Kindern und junge Leute würde sich rechnen. Zu dem Ergebnis kommt eine Machbarkeitsstudie für Winterberg.

Wer Kinder hat, weiß, wie schön es ist, wenn die Kids im Urlaub möglichst viel draußen toben und spielen können. Doch was, wenn das Wetter mal nicht so mitspielt? Hier setzt das neue Tourismuskonzept der Ferienwelt Winterberg an, denn es hat sich gezeigt, dass eine Indoor-Anlage, die ein vielfältiges, wetterunabhängiges Bewegungs-, Aktiv- und Erlebnisprogramm bietet, fehlt.

Genau untersucht worden ist das im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse am 8. November vorgestellt werden sollen.

Kletterwände, Trampoline und Erlebnispädagogik

Gedacht ist – so heißt es in einer Pressemitteilung – an eine Indoor-Anlage mit Angeboten für Familien mit Kindern und junge Leute mit Kletterwänden, Trampolinen oder einem erlebnispädagogischen Bereich für unterschiedliche Altersstufen. Für junge Leute sollte es außerdem spezielle Funsport-Angebote geben. „Eine solche Anlage ist finanziell tragfähig, wenn bestimmte Vorgaben beachtet werden, so das Ergebnis der Machbarkeitsstudie“, erklärt Michael Beckmann, Geschäftsführer der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH. Die Studie basiert auf einer Markt- und Wettbewerbsanalyse, die auch bereits vorhandene Indoor-Angebote in der Region berücksichtigt.

Drei mögliche Standort kommen in Frage

Herauskristallisiert haben sich dabei, so Michael Beckmann, drei mögliche Standorte, die für eine Indoor-Halle in der Ferienwelt Winterberg in Frage kommen. Deutlich werde auch, dass es sich um eine größere Einrichtung handeln müsse, damit sie finanziell rentabel sei. Als Finanzrahmen geht Beckmann von drei bis fünf Millionen Euro Investitionen aus. Bereits im Vorfeld hätten verschiedene Investoren Interesse signalisiert, in Winterberg ein solches Projekt umzusetzen, erklärt Tourismus-Chef Michael Beckmann im Gespräch mit der WP. „Mit der Infoveranstaltung wollen wir potenzielle Investoren ansprechen und überzeugen, in eine wetterunabhängige Anlage hier bei uns zu investieren“, so Beckmann weiter.

Auch in Niedersfeld Angebot geplant

In Winterberg gab es übrigens schon einmal ein Indoor-Spielangebot, das allerdings schon seit einigen Jahren geschlossen ist: Das „Nimmerland“ an der „Oberen Pforte“ war eine Art Themen-Spielpark in Anlehnung an Peter Pan, ausgestattet unter anderem mit Schiffswrack, Piratenfestung, Kletter- und Spielangeboten.

Pläne für eine neue Halle für ein „Kinderland“ mit Indoorspielgeräten, Klettergerüsten, Rutschen, Trampolins und Laserspielen hat aktuell Grundstückseigentümer Karl-Heinz Schleimer „Auf der Hütte/Am Eschenberg“ in Niedersfeld. Er ist auch Inhaber der Kartbahn auf dem angrenzenden Grundstück. Auf der Fläche direkt an der B 480 oberhalb der Ruhr sind derzeit noch alte Militärflugzeuge, wie z.B. eine MIG 21, ausgestellt. Geplant ist die Errichtung einer ca. 25 Meter breiten und etwa 60 Meter langen Halle. Die WP berichtete bereits im März über das Vorhaben.

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