Gericht

Totschlag – Anklage im Fall Niedersfeld im Frühjahr

Der  Arbeitgeberhatte das Opfer am  Mittwoch Morgen (23.9.2015) um 8 Uhr mit schweren Kopfverletzungen tot im Garten liegend gefunden, nachdem der 56-Jährige nicht zur Arbeit erschienen war.

Der Arbeitgeberhatte das Opfer am Mittwoch Morgen (23.9.2015) um 8 Uhr mit schweren Kopfverletzungen tot im Garten liegend gefunden, nachdem der 56-Jährige nicht zur Arbeit erschienen war.

Foto: WP

Niedersfeld.   Im Fall des Ende September erschlagenen Mannes aus Niederfeld soll im Februar oder März 2016 die Hauptverhandlung beginnen.

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Die Hauptverhandlung gegen den Mann (27) aus Iserlohn, der Ende September einen Mann (56) in Niedersfeld in seinem Garten erschlagen haben soll, soll im Februar oder März beginnen. Das sagte Staatsanwalt Klaus Neulken der Westfalenpost. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Iserlohner sitzt in Untersuchungshaft und schweigt zu dem Vorwurf.

Ergebnisse der Gutachten stehen aus

Die Staatsanwaltschaft wartet derzeit auf die Auswertung von DNA-Material, das in der Nähe des Tatortes gefunden wurde. Die Tatwaffe konnte noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Auch in diesem Fall steht eine gutachterliche Bewertung aus. Für eine Anklage wäre das Fehlen der Tatwaffe aber nicht entscheidend, so Neulken. „Der Tatverdacht ist hinreichend.“ Dass sich Opfer und Täter gekannt haben, bestätigte er nicht. „Dafür haben wir keine Anhaltspunkte.“ Entsprechende Gerüchte hatten sich in den vergangenen Tagen in Niederfeld verbreitet.

Das 56-Jährige Opfer war am von seinem Chef am Morgen des 23. September tot in seinem Garten gefunden worden. Todesursache war ein schweres Schädelhirntrauma. Der jetzt in U-Haft sitzende Iserlohner war zunächst als Zeuge gesucht worden. Bei seiner Befragung hatten sich Verdachtsmomente ergeben, so dass er festgenommen wurde.

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