Kreis-Ausschuss diskutiert

Verkehrschaos in Winterberg vermeiden

Autofahren und Parken in Winterberg – in der beginnenden Schneesaison oft keine Freude.

Foto: Stefanie Bald

Autofahren und Parken in Winterberg – in der beginnenden Schneesaison oft keine Freude. Foto: Stefanie Bald

Meschede/Winterberg.   Der Erfolg des Tourismuskonzeptes hat in den Skigebieten vergangenes Jahr für lange Staus und Parkplatzprobleme gesorgt. Die Lage soll sich verbessern

Das winterliche Verkehrschaos in Winterberg und den Skigebieten steht am Montag, 4. Dezember, auf der Tagesordnung des Kreis-Ausschusses für Wirtschaft, Struktur und Tourismus. Vorgestellt werden die ersten Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen, die seit Mai nach Lösungen für das Problem suchen – für ÖPNV, Kommunikation und Verkehr.

Erste Maßnahmen sollen zur jetzt beginnenden Saison anlaufen. Dazu gehört der reaktivierte Skibus Astenexpress, der an den Wochenenden bis zu neunmal täglich zwischen Winterberg, Altastenberg, Neuastenberg und Langewiese pendeln soll. Hierfür liegt bereits ein Fahrplan vor. Ebenfalls möglicherweise schon in dieser Saison könnte ein neues Verkehrsleitsystem an den Start gehen – die Finanzierung dafür ist laut Kreis gesichert, rechtliche Fragen sind aber noch zu klären.

Mehrere andere Maßnahmen werden laut Arbeitsgruppen noch länger dauern. So sei es derzeit nicht möglich, mehr oder längere Züge oder Sonderzüge fahren zu lassen. Die Bahn könne dies derzeit u.a. aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht leisten. Das Thema stehe aber 2018 beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe auf der Agenda.

Weitere Anregungen umfassen z.B. die Aufstellung von Webcams zur Verkehrsbeobachtung, die Verbreitung von Verkehrsinfos über eine Info-Webseite, Videotext und Whatsapp, neue Zu- und Abfahrtsregeln auf Großparkplätzen und eine Einbahnstraßenregelung im Gewerbegebiet Remmeswiese. Dort wird laut Tourismus-Direktor Michael Beckmann auch Security-Personal eingesetzt werden, um den Verkehrsfluss sicherzustellen.

Noch keine Fortschritte gibt es laut Kreis bei den Plänen, Verkehrsinfos auch direkt auf Navigationssystemen und beim Kartendienst Google Maps anzeigen zu lassen.

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