Vandalismus

Wer schlug den Almer Enten den Kopf ab?

Schon Anfang Juni wurd das Ensemble Opfer roher Gewalt - und jetzt wieder: zerstörte Entenfiguren in Alme.

Schon Anfang Juni wurd das Ensemble Opfer roher Gewalt - und jetzt wieder: zerstörte Entenfiguren in Alme.

Foto: Johannes Schwert

Alme.  Nachgebildeten Enten auf dem ehemaligen Gelände der Papierfabrik Alexandria böswillig zerstört. Vandalismustat bereits vor wenigen Wochen.

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Schon mehrfach ist es im Bereich des Almer Entenstalls zu Vandalismus gekommen: Graffiti-Schmierereien, Müll, Schäden an der Elektrik und vor ein paar Tagen sind zum zweiten Mal mutwillig dort installierte Enten-Figuren zerstört worden.

Das Ensemble bietet einen traurigen Anblick: Bislang unbekannte Täter haben die Köpfe abgeschlagen. Der Verkehrsverein, der sich mit großem ehrenamtlichem Einsatz um die Anlage am Entenstall kümmert, ärgert sich, dass die Arbeit immer wieder mit Füßen getreten wird.

Mit roher Gewalt zerstört

Bereits Anfang Juni war das auf einem alten Schleifstein der ehemaligen Papierfabrik Alexandria befestige Enten-Ensemble mit roher Gewalt zerstört worden. Der Verkehrsverein reagierte auf seiner Internetseite mit „Unverständnis, Wut und Empörung“ auf die mutwilligen Zerstörungen und bat die Bevölkerung um Hinweise. Besonders ärgerlich: Nur kurz nach der Reparatur der Beton-Figuren, haben die Täter nun nach kurzer Zeit erneut zugeschlagen. „Da war jemand mit massiver Gewalt am Werk“, berichtet Ludger Böddeker, Vorsitzender des Verkehrsvereins.

200 Euro Belohnung

Besonders mit Blick auf die neue Quell-Kunst-Installation „Source“, die mit sehr viel zeitlichem Einsatz errichtet wurde (WP berichtete), wollen die Almer den für die Tat Verantwortlichen möglichst schnell das Handwerk legen. Der Verkehrsverein hat deshalb für die Ermittlung der Täter eine Belohnung in Höhe von 200 Euro ausgesetzt.

Ludger Böddeker berichtet, dass außerdem mit dem Bezirksbeamten der Polizei Kontakt aufgenommen werden soll.

Tätern das Handwerk legen

Vereinsintern sei auch bereits über die Einrichtung einer Videoüberwachung diskutiert worden – ein Schritt, den man aber eigentlich vermeiden möchte. Der Bereich rund um den Entenstall ist eine öffentlich zugängliche Anlage. Vandalismus habe es dort immer mal wieder gegeben, so Böddeker, aber in den letzten Monaten sei das Phänomen in Alme verstärkt aufgetreten. Deshalb ist ihm sehr daran gelegen, dass die Täter ermittelt werden.

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