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Wetter am Briloner Kirmeswochenende: Wann die Sonne scheint

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DieBriloner Michaelis-Kirmes wird am Freitag eröffnet. Der WP-Wetterexperte sagt, wann mit Schauern zu rechnen ist.

DieBriloner Michaelis-Kirmes wird am Freitag eröffnet. Der WP-Wetterexperte sagt, wann mit Schauern zu rechnen ist.

Foto: Joachim Aue

Hochsauerlandkreis.  Zum Start der Michaeliskirmes in Brilon wird das Wetter wechselhaft – und kalt. Wann trotzdem die Chance auf Karussellfahren in der Sonne besteht

Die ruhige Hochdruckwetterlage geht am Wochenende im Sauerland bereits wieder in die nächste Tiefdruckphase über. Der Übergang erfolgt allerdings recht langsam, so dass zum Start ins Wochenende auch noch mit etwas Sonne zu rechnen ist. Am Sonntag und Montag dann allerdings unbeständig und allmählich wieder kühler.

Das Wetter auf dem Berg – Winterberg und Kahler Asten

Der September tendiert dazu der relativ gesehen kühlste Monat seit April zu werden. Damit ist gemeint, dass alle Monate dazwischen mehr oder weniger deutlich zu warm waren und dieser September nun verhältnismäßig normal ausfallen wird. Dies ist schon eine Besonderheit, zumal die ersten zehn Tage des Monats noch überaus sommerlich und warm waren und damit der nächste deutlich übernormale Monat fast schon eingetütet war. Die letzten zehn Tage verliefen nun allerdings durchweg herbstlich, zunächst mit viel Regen und zuletzt dann auch mit kalten Nachttemperaturen, die insbesondere in den Tälern auch die ersten Bodenfröste der Saison brachten. In den kommenden Nächten steigen die Temperaturen wieder etwas an, denn die Wolken nehmen zu. Grund hierfür ist ein Tiefdruckgebiet, welches sich allmählich von Südwesten her in unsere Richtung schiebt. Der Freitag und auch große Teile des Samstags sind allerdings nochmals trocken mit einem Mix aus Sonne und Wolken und recht angenehmen Nachmittagstemperaturen. In der Nacht zu Sonntag und am Sonntag selbst fällt dann zeitweise Regen, die Temperaturen gehen etwas zurück. Der Wochenstart verläuft dann weiter unbeständig.

Das Wetter für die Medebacher Bucht und Marsberg

Manche Witterungsingularitäten treten fast jedes Jahr sehr beständig auf. Eine wenig bekannte, aber sehr zuverlässige Singularität ist der erste Bodenfrost rund um den 20. September. Schaut man auf die vergangenen Jahre, so ist es gerade dieser Zeitraum kurz vor dem Herbstanfang, der in vielen Tälern der Region das erste Mal mit Reif versehene Wiesen bringt. Auch in den vergangenen Tagen war dies rund um Medebach, Hallenberg und Marsberg bereits vielfach der Fall. Selbst in 2 m Höhe sanken die Werte teils bis zum Gefrierpunkt. Grund hierfür war und ist das Hochdruckgebiet „STEFAN“, welches sich nun aber allmählich wieder abschwächt und nach Südosteuropa verabschiedet. Der Freitag zeigt sich allerdings noch recht freundlich, wenn auch einige Wolken mehr als am Donnerstag unterwegs sind. Der Samstag beginnt noch mit einigen Sonnenstrahlen, im Tagesverlauf macht sich der Einfluss des Tiefs aber immer mehr bemerkbar und zum Abend fallen auch erste Regentropfen. In der Nacht zu Sonntag ist es dann meist stark bewölkt, allerdings auch milder als bisher und zeitweise regnet es. Diese trübe Phase setzt sich voraussichtlich auch über den gesamten Tag fort, am Montag vorübergehend etwas freundlicher.

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Das Wetter für den Nordkreis – Brilon und Olsberg

Jetzt zum beginnenden Herbst schauen viele von uns bereits auf den kommenden Winter. Gerade jetzt in Zeiten sehr hoher Energiepreise wird die Frage wie der kommende Winter ausfällt extrem wichtig. Wie immer muss man auch in diesem Jahr sagen, dass man das Wetter und die Witterung nur für einige Tage zuverlässig prognostizieren kann und eine Vorhersage mehrerer Monate nicht möglich ist. Trotzdem versuchen dies einige, meist allerdings mit wenig Erfolg. Nach jahrhundertealten Bauernregeln deutet ein verregneter und kühler September gefolgt von einem goldenen Oktober auf eher kaltes Winterwetter hin, während die umgekehrten Verhältnisse eher einen milden Winter bevorzugen. Der September verlief bisher gemischt, bringt in dieser Hinsicht aber keine klare Tendenz. Auch die kommenden Tage zeigen sich wechselhaft und bringen von allem etwas. Ein wenig Altweibersommer dürfen wir noch am Freitag und auch zum Start ins Wochenende genießen, zumindest hin und wieder ist die Sonne zu sehen und die Temperaturen können immerhin auf bis zu 18 Grad steigen. Am Sonntag allerdings trübt es sich schnell wieder ein und zeitweise regnet es. Dazu bereits einige Grad kühler. Die neue Woche beginnt dann mit einem Mix aus trockenen Phasen und einigen Schauern. Zum Abend zieht aus Nordwesten ein neues Regengebiet heran.

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Der Trend:

Der September endet kühl und wechselhaft. Ein umfangreicher Tiefdrucktrog dehnt sich zum Start der neuen Woche über ganz Mitteleuropa aus und bringt viele Wolken, oft auch Regen und kühle Temperaturen mit. Die Rückkehr von freundlichem Wetter ist in diesem Monat nicht mehr zu erwarten. Mehr unter www.wetter-sauerland.de.

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