Stadtfest

Winterberger Stadterlebnis zieht 25000 Besucher an.

Das "Winterberger Stadterlebnis" lockte bei bestem Wetter zehntausende Besucher auf das weitläufige Festgelände in der Innenstadt.

Das "Winterberger Stadterlebnis" lockte bei bestem Wetter zehntausende Besucher auf das weitläufige Festgelände in der Innenstadt.

Foto: Rita Maurer

Winterberg.   Kombination von Stadtfest, Gewerbeschau und Automeile erweist sich als das richtige Konzept.

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Die meisten Folgeaufträge nach dem „Winterberger Stadterlebnis“ dürfte Wetterexperte Julian Pape aus Neuastenberg bekommen. Organisations-Chef Heijo Krevet hatte im Vorfeld verkündet, bestes Wetter für das Wochenende dort bestellt zu haben. Und pünktlicher und qualitativer kann eine Lieferung nicht eintreffen: Bei strahlendem Sonnenschein überzeugten sich 25 000 Besucher aus nah und fern von der neuen Kombination aus Stadtfest, Gewerbeschau und Automeile.

„Mehr Strahlkraft, mehr Unterhaltung, mehr Information“ hatten die Organisatoren der siebten Gewerbeschau im Vorfeld versprochen - und gehalten. Nachdem die letzte Gewerbeschau vor zwei Jahren bereits mit Erfolg von der Remmeswiese in die Innenstadt verlegt worden war, wurden dieses Mal das frühere Stadtfest sowie der Einzelhandel, die umliegenden Dörfer und die Vereine mit eingebunden. 130 Aussteller, davon rund 50 Ausbildungsbetriebe zeigten auf sympathische und volksnahe Weise mit einem Programm für jede Altersstufe das breite Branchen- und Vereins-Spektrum, das Winterberg und seine Dörfer zu bieten haben.

Verbesserte Beschilderung

„Wir haben das bewährte Prinzip der drei einzelnen Veranstaltungen von früher genommen und durch neue Ideen ausgebaut“, beschrieb Stadtmarketing-Chef Jens Morgenstern die Überlegungen bei der Vorbereitung. Verbessert gegenüber dem letzten Mal wurde die Beschilderung, die die Besucher in die Stadthalle des Oversums zu den dortigen Firmen geleiten sollte. „Viele Gäste haben her gefunden, wir haben eine Menge Gespräche geführt“, resümierte Martin Brockmann für seine Immobilienfirma.

Auch Udo und Rita Kleinsorge hatten an ihrem Schuh-Stand kaum eine Atempause: „Wir haben viel verkauft und sind sehr zufrieden mit dem Wochenende. Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt, die gesamte Organisation ist sehr gut gelaufen.“

Erlös für Jugendfeuerwehr

Alle Besucher, die ihren Durst an einem der drei großen Getränkestände in der Innenstadt löschten, taten gleichzeitig ein gutes Werk: Mit dem Erlös können nun für alle rund 100 Jungfeuerwehrleute aus dem gesamten Stadtgebiet professionelle Spezial-Sicherheitsschuhe angeschafft werden. Die Sparkasse Hochsauerland gab 4000 Euro und der Hotel-Stammtisch 1700 Euro als Zuschuss dazu.

Bleibt also zu hoffen, dass sich der gute Eindruck, den Winterberg auf seine auswärtigen Gäste gemacht hat, nicht nur in Aufträgen für Julian Pape niederschlägt. Zumindest ein Paar aus Schmallenberg scheint auf dem besten Weg dazu zu sein: „In Winterberg könnten wir demnächst doch auch mal ganz normal einkaufen gehen. Bis jetzt waren wir hier noch nie, aber es ist ja wirklich schön hier!“

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