Leader-Projekt Jugendkultur

Workshop im Kloster Bredelar für Jugendliche im HSK

Leader-Arbeitsgruppe Treffen im Kloster Bredelar zum Thema Jugendkultur

Leader-Arbeitsgruppe Treffen im Kloster Bredelar zum Thema Jugendkultur

Foto: Leader-Region

Hochsauerlandkreis.   Ein Workshop m Rahmen des Leader-Projekts „Jugendkultur“ im Kloster Bredelar soll helfen, Jugendliche im Hochsauerlandkreis zu halten.

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Junge Menschen auf Dauer im Sauerland halten – dieses Ziel steckt hinter dem Leader-Projekt „Jugendkultur“, das bei der jüngsten Arbeitsgruppensitzung im Kloster Bredelar auf der Tagesordnung stand.

Bei einem Workshop ging es darum, Ideen für die Entwicklung und langfristige Förderung der Jugendkultur im Hochsauerland zu entwickeln. Wir sprachen mit der Leader-Regionalmanagerin Hannah Kath über das Thema.

Warum ist es wichtig, junge Leute über ein Leader-Projekt für unsere Region zu begeistern?

Hannah Kath: Hintergrund ist natürlich der Demografische Wandel und der Wegzug von jungen Leuten. Bei diversen Studien wurden deshalb junge Leute gefragt: Was würde Euch im Sauerland halten?

Als ganz wichtig wurde ein gutes Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen genannt. Ebenfalls einen hohen Stellenwert haben bei jungen Menschen auch die Freizeitmöglichkeiten. Und hier setzt das Förderprojekt Jugendkultur an. Leader bietet da sehr viele Möglichkeiten.

Wann kann das Leader-Projekt Jugendkultur starten?

Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Förderung der ländlichen Entwicklung. Die sechs Städte im Altkreis Brilon haben sich zur Leader-Region Hochsauerland zusammengeschlossen. Die aktuelle Förderphase läuft von 2014 bis 2020. Bei der nächsten Sitzung der Leader-Arbeitsgruppe am 13. Februar soll über den Antrag für das Jugendkulturprojekt entschieden werden. Bewilligt werden muss es dann durch die Bezirksregierung.

Angebote im Sauerland schaffen

Um was soll es inhaltlich konkret gehen?

Uns geht es darum, weitere Jugendkultur-Angebote im Sauerland anzustoßen, zu etablieren und auszubauen. Im Blick haben wir dabei die gesamte Leader-Region. Geplant sind zum Beispiel Schulhofkonzerte und eine Jugendkunst-Galerie bzw. eine Wanderausstellung.

Dabei geht es uns nicht um einmalige Projekte, sondern darum, Nachhaltigkeit zu erzeugen und die Jugendlichen selbst zu befähigen, aktiv zu werden und eigene Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.

Es geht darum, mit ihnen zusammen einen Leitfaden für Mikro-Projekte zu entwickeln, der weiter gegeben werden kann, damit die Sache zum Selbstläufer wird und junge Menschen an ganz vielen Orten selbst Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten schaffen können.

So hoffen wir, dass am Ende sehr vielfältige Angebote dabei herauskommen. Finanziell geht es bei dem Projekt um ein Gesamtvolumen von rund 140 000 Euro.

Projekt soll bereits im Sommer starten

Wo und wie genau könnte es dann losgehen? Wer macht da mit?

Wir hoffen, dass das Projekt noch in diesem Sommer starten kann. Zuerst werden dann natürlich alle Schulen und Jugendeinrichtungen angesprochen, um Jugendliche zu finden, die dabei mitmachen wollen.

Was verbinden Sie persönlich mit dem Begriff Jugendkultur?

Für mich ist Jugendkultur eine vielfältige Szene von Akteuren in Musik und Kunst und einfach Party, von und für junge Künstler.

Es geht um junge Menschen, die aktiv sind, ein kulturelles Umfeld zu erschaffen, in dem sich junge Nachwuchstalente beweisen und gefördert werden können, um so die Region zu beleben und attraktiv zu gestalten.

Genau das ist es, was wir mit dem Projekt Jugendkultur im Hochsauerland und allen weiteren Projekten, die hoffentlich daraus resultieren, fördern möchten: Junge Menschen, Künstler, Musiker, die etwas in der Region bewegen wollen und sie beleben.

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