Benefiz-Radtour

A.L.S. radelt hunderte Kilometer und spendet tausende Euro

Sagen „Danke“: Die 14 „Finisher“ des ersten A.L.S.-Radmarathons nach Rückankunft in Hüsten. „Danke“ sagt auch das Hospiz Balthasar.

Sagen „Danke“: Die 14 „Finisher“ des ersten A.L.S.-Radmarathons nach Rückankunft in Hüsten. „Danke“ sagt auch das Hospiz Balthasar.

Foto: A.L.S. / WP

Hüsten.  Erfolgreicher Radmarathon der Hüstener Allgemeinen Land- und Seespedition über 238 Kilometer durch das Sauerland. Weitere Spenden erbeten.

Derzeit blickt die Radsportwelt nach Frankreich, zur Tour de France. Doch auch ein (Rück)blick auf eine Tagestour, die ambitionierte heimische Hobbyfahrer kürzlich durch die Kreise Hochsauerland und Soest führte, lohnt sich – und das gleich doppelt: Neben einer tollen sportlichen Leistung stehen bereits über 3000 Euro an Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe zu Buche.

„Es war ein großartiger Tag“, ziehen Organisatoren und Aktive der Allgemeinen Land- und Seespedition (A.L.S.) ein rundum positives Fazit. Wie berichtet, schwangen sich Mitarbeiter und Freunde des Hüstener Unternehmens am letzten Samstag im August auf den Sattel. A.L.S.-Geschäftsführer Christoph Dahlmann hatte eine Radstrecke ausgearbeitet, die über 238 Kilometer und 2850 Höhenmeter durch Sauerland und Soester Börde führte – unter dem Motto „Wir fahren den Ötztaler im Sauerland“. Das Original in den Tiroler Alpen wurde wegen der Coronakrise dieses Jahr in einen Social-Ride umgewandelt; Teilnehmer konnten ihre Route selbst bestimmen und außerdem Spenden sammeln. Die individuelle Lieblingsstrecke der Hüstener A.L.S.-Truppe führte – natürlich – mitten durch unsere Heimat.

Das „Tour-Stenogramm“

Der 29. August im „Tour-Stenogramm“: Das Wetter spielte an diesem Samstag mit, anders als vorhergesagt. 14 Rennradfahrer im Alter zwischen 25 und 70 Jahren saßen für den guten Zweck im Sattel. Trotz des Altersunterschieds eine sehr harmonische Truppe, die kurz nach Sonnenaufgang gegen 7 Uhr vom A.L.S.-Bürogebäude im Herzen von Hüsten aus startete. Es ging Richtung Möhnesee, weiter über Hirschberg, Warstein und Rüthen bis ins Paderborner Land. Ein Begleitfahrzeug verpflegte die Männer auf der langen Strecke mit Kuchen, Bananen, Äpfeln und Getränken. Nach 8,5 Stunden Fahrzeit kamen alle gemeinsam wieder in Hüsten an, wo die Eintagesfahrt bei Weizenbier und Bratwurst ausklang.

Noch nicht ausgeklungen ist hingegen die mit dem sportlichen Event verknüpfte Spendenaktion.

Weitere Spenden erwünscht

Um die schon jetzt beachtliche Summe von über 3000 Euro, die der Kinder- und Jugendhospizstiftung Balthasar zugute kommen wird, noch aufzustocken, ist es bis Ende September weiterhin möglich, zu spenden. Und wer sagt: „Rad fahren ist nicht mein Ding“, kann trotzdem zum Portemonnaie greifen: Um jetzt zu helfen, braucht er oder sie nicht aufs Rennrad zu steigen:

Wer noch spenden möchte, wendet sich bitte an die A.L.S., Mail: info@als-arnsberg.de – und erhält dann Info zu Spendenkonto, Verwendungszweck, etc..

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