Bürgermeisterwahl

AfD findet keine Räume in Arnsberg

Emilio Peluso AfD

Emilio Peluso AfD

Foto: Privat

Arnsberg.   AfD-Bürgermeisterkandidat Peluso wird in Körbecke vorgestellt. Vorwurf: „Einschüchterungsversuche gegen Arnsberger Gastronomen“

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Ein ungewöhnlicher Ort für eine Veranstaltung zur Bürgermeisterwahl in Arnsberg. Der AfD-Kandidat Emilio Peluso stellt sich am 13. Januar um 18.30 Uhr in Gewerbe-Räumlichkeiten in Möhnesee-Körbecke (Graureiherweg 20) und nicht in der Stadt vor, in der er Bürgermeister werden will, vor.

Die Begründung liefert die AfD in einer von Jürgen Antoni unterzeichneten Pressemeldung. „Der Veranstaltungsort am Möhnesee war notwendig geworden, da es wiederholt zu Einschüchterungsversuchen gegen Arnsberger Gastaronomen gekommen war und diese sich aus Angst vor Repressalien nicht trauen, eine AfD-Veranstaltung zu beherbergen“, heißt es da. Die Namen der angefragten Lokale wollte Antoni zunächst nicht nennen. Die Redaktion wollte diese wissen, um die von der AfD aufgestellte Behauptung durch Recherche zu verifizieren und sie dann in einem Bericht zu thematisieren.

Nach Rücksprache mit seinem AfD-Vorstand nannte er dann doch Namen. Drei bis vier Vermieter im Stadtgebiet - darunter auch in Pelusos Heimatort Oeventrop - seien angesprochen worden. Gerechnet werde mit 200 Besuchern. Für die AfD sei es unverändert schwer, Veranstaltungsorte im Ort zu finden. Einer der offenbar angesprochenen Saal-Vermieter dementierte gestern „Angst vor Repressalien“ ebenso wie erfolgte „Einschüchterungsversuche“. Von anderen war noch keine Stellungnahme zu erhalten.

Losgelöst davon, so die AfD-Presseerklärung, freue sich Emilio Peluso auf viele interessierte Arnsberger Bürger, „um in einem regen Austausch von ihren Problemen mit der aktuellen Arnsberger Politik zu erfahren“. Weitere Referenten (u.a. MdB Martin E. Renner) werden dort über nicht spezielle Arnsberger Themen sprechen.

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