Gesundheit

Alisa Corvey geht gerne zum Babytreff für Mütter in Hüsten

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Baby Tessa (von vorne), ihre Mutter Alisa Corvey, Kursleiterin Monika Drees und Barbara Karneil, Leitung der Elternschule des Klinikums Hochsauerland in Hüsten.

Baby Tessa (von vorne), ihre Mutter Alisa Corvey, Kursleiterin Monika Drees und Barbara Karneil, Leitung der Elternschule des Klinikums Hochsauerland in Hüsten.

Foto: Thora Meißner

Hüsten.  Kommen und gehen, wie es passt. Das ist möglich im Still- und Babytreff für Mütter mit Baby in Hüsten. Alisa Corvey erzählt, was es ihr bringt.

Gerade einmal neun Wochen alt ist Baby Tessa. Gemeinsam mit Mama Alisa Corvey nutzt sie das neue Angebot des offenen Still- und Babytreffs für Mütter mit Baby in der Elternschule des Klinikums Hochsauerland in Hüsten. Denn seit letzter Woche findet dieser wöchentlich -immer dienstags- zwischen 9 und 12 Uhr im Kursraum der Elternschule (3. OG), Stolte Ley 9 (Hochhaus direkt am Karolinen-Hospital) statt. Nur feiertags nicht.

Alisa Corvey ist nicht unerfahren, denn Tessa ist ihr drittes Kind – die ersten beiden Kinder sind bereits im Kindergarten und in der Schule. „Ich brauche zwar keine allgemeinen Tipps im Umgang mit einem Baby, aber es ergeben sich auch beim dritten Kind immer wieder mal neue Themen zum Austausch“, sagt sie, „diese kann ich dann im offenen Treff stellen.“

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In entspannter Atmosphäre, bei Kaffee und Tee, können Mütter praktische Stillunterstützung bekommen, Informationen zur Ernährung des Babys erhalten, Fragen zur Baby-Gesundheit klären und sich ganz zwanglos mit anderen Müttern austauschen.

Tipps von Mutter zu Mutter

Das ist es auch, was Alisa Corvey interessiert – der Austausch mit anderen Müttern. „Ich möchte gerne andere Mütter kennenlernen und mich gegebenenfalls auch mit ihnen vernetzen“, sagt sie. Zwar sei sie durch ihre beiden ersten Kinder bereits vernetzt, aber „es ist mit Baby schon etwas anderes“. Bei den älteren Kindern lägen sowohl Interessen als auch auftretende Fragen woanders.

„Es ist auch immer etwas anderes, wenn Tipps von Mutter zu Mutter gegeben werden“, ergänzt Monika Drees, Kursleiterin des offenen Treffs. Die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin arbeitet gemeinsam mit der zweiten Kursleiterin Anne Heger in der Geburtshilfe des Klinikums. „Durch den Austausch der Eltern untereinander können auch Unsicherheiten abgebaut werden.“ Ihre Erfahrung zeigt, dass sich bereits kurz nach der Geburt viele Frauen für Treffmöglichkeiten untereinander interessieren.

Obolus für Aufwendungen

Interessierte Mütter können zwischen 9 und 12 Uhr kommen und gehen, wann sie möchten. „Es gibt keine festen Kurszeiten“, sagt Alisa Corvey, „ich habe also keinen Druck pünktlich zu sein. Muss mich nicht stressen.“ Lediglich ein kleiner Obolus von 2 Euro je Treffen sei aufzuwenden, „damit wir unsere Unkosten decken können“, erklärt Monika Drees. „Alle sind willkommen.“

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Zukünftig sei auch ein Café für Mütter mit Zwillingskindern oder Frühchen geplant. „Das ist unsere nächste Baustelle.“ Alisa Corvey und Baby Tessa freuen sich indes aber erst einmal auf einen aktuellen Austausch mit anderen Müttern im offenen Still- und Babytreff.

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