Wirtschaft

Alles unter einem Dach

Idylle am Sorpesee: Auf Synergien zwischen tollem Freizeitangebot und Suche nach neuen Mitarbeitern setzt die CDU durch eine neue Gesellschaft, die Wirtschaftsförderung und Tourismus vereint.

Idylle am Sorpesee: Auf Synergien zwischen tollem Freizeitangebot und Suche nach neuen Mitarbeitern setzt die CDU durch eine neue Gesellschaft, die Wirtschaftsförderung und Tourismus vereint.

Foto: Martin Haselhorst

Sundern.   Synergien gewinnen, Geld sparen und Bürger zufriedener machen - Das will die CDU mit ihrem Vorschlag zu den städtischen Gesellschaften erreichen.

Klare Strukturen wünscht sich die CDU bei der Neuausrichtung der städtischen Gesellschaften. Die größte Fraktion im Rat reichte jetzt ihren Vorschlag für eine Neuordnung des gesamtstädtischen Marketings, der Beteiligungen der Stadt an der Sorpesee GmbH, Wirtschaftsförderung und der Stadtwerke ein. „Wir kommen damit dem Wunsch des Hauptausschusses nach, der sich eine aktive Beteiligung der Fraktionen in den Aufbau einer effizienten und modernen Gesamtstruktur der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften gewünscht hatte“, sagt Ratsherr Tim Hoffmann dazu, er ist zugleich Vorstand der Stadtmarketing eG.

Alles neu ausrichten

„Die Ausrichtung der Gesellschaften der Stadt in der jetzigen Form wurde vor Jahren aufgrund der damaligen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse geschaffen. Die Aufgaben der einzelnen Gesellschaften unterliegen dabei aber stetigen Wandel. Dieser Umstand macht es erforderlich, dass die städtischen Gesellschaften neu ausgerichtet werden“, so Stefan Lange, Fraktionsvorsitzender der CDU. Die Gesellschaften sind nach Ansicht der Fraktion zunächst alle zum Zwecke der Umsetzung und Bewältigung öffentlicher Aufgaben gegründet worden, die so günstiger und effizienter erledigt werden konnten als in der Verwaltung.

Auf Veränderungen reagieren

„Auf die Veränderungen, die sich im Laufe der Jahre ergeben haben, will

die CDU jetzt aber reagieren“, so Fraktionsvize Sebastian Booke. Drei Ziele sieht er: Synergieeffekte heben, Kosten reduzieren und Service und Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger verbessern. „Die Wirtschaftsförderung und das gesamtstädtische Marketing stehen dabei im Fokus und sollen künftig einheitlich entwickelt werden und sollen unter einem Dach zusammengeführt werden, da hier die größten Synergien entstehen könnten. Wir möchten eine Gesellschaft gründen, die als Dienstleister für Wirtschaft, Tourismus und Einzelhandel bereitsteht und auf die Anforderungen dieser Bereiche zugeschnitten ist“, fügt Ratsmitglied Tim Hoffmann hinzu. Unter keinen Umständen solle das jetzige Stadtmarketing geschwächt werden, sondern man wolle es für die Zukunft aufstellen. „Das Stadtmarketing soll sich wieder mit Stadtmarketing beschäftigen können, ohne dass es ständig um Zuschüsse bangen muss“, so Hoffmann weiter.

Zwei Abteilungen gründen

Unter dem Dach der neuen Wirtschaftsförderung Sundern GmbH gibt es dann zwei Abteilungen: „Die Abteilung Wirtschaftsförderung soll die Bestandspflege, Unternehmensansiedlungen und Existenzgründungsberatung sicherstellen. Für die Wirtschaftsförderung ist hierbei auch eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaftsinitiativen, etwa der Unternehmer-Initiative einsU, erforderlich“, unterstreicht Stefan Lange. Der stellvertretende Bürgermeister Georg Te Pass fügt hinzu, dass geprüft werden soll, ob es sinnvolle Möglichkeiten geben könne, die städtischen Bäder künftig durch die Stadtwerke zu betreiben und zu erhalten.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben