Stadtradeln

Arnsberg: 23 Tonnen Kohlendioxid beim Stadtradeln eingespart

| Lesedauer: 3 Minuten
Klimaschutzbeauftragter Sebastian Witte und Stadtmarketingmanagerin Tatjana Schefers von der Stadt Arnsberg übergaben jetzt die Preise für das „Stadtradeln 2022“ im Bioladen „Regenbogen“ im Arnsberger Stadtteil Neheim an die anwesenden erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Klimaschutzbeauftragter Sebastian Witte und Stadtmarketingmanagerin Tatjana Schefers von der Stadt Arnsberg übergaben jetzt die Preise für das „Stadtradeln 2022“ im Bioladen „Regenbogen“ im Arnsberger Stadtteil Neheim an die anwesenden erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Foto: Stadt Arnsberg

Arnsberg.  Die Gewinner in den jeweiligen Kategorien der Umweltaktion wurden jetzt von der Stadtverwaltung ausgezeichnet.

50.000 Kilometer mit dem Rad und eine Einsparung von 23 Tonnen Kohlendioxid –so lautet in 2022 die stattliche Bilanz beim jährlichen Projekt „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“. Damit haben die Beteiligten im Zeitraum vom 4. bis 24. Juni dieses Jahres wieder Bestwerte erreicht.

Insgesamt beteiligten sich 624 Menschen in 51 Teams aus der gesamten Stadt Arnsberg. Im Bioladen „Regenbogen“ im Arnsberger Stadtteil Neheim hat nun mit vielen der Beteiligten die Übergabe der Preise in vier Kategorien stattgefunden. Die Teilnehmenden auf den vorderen Plätzen erhielten mit der „Shopping Card Arnsberg“ attraktive Einkaufsgutscheine für den lokalen Einzelhandel, Gutscheine für einen entspannenden Aufenthalt im Freizeitbad „Nass“ sowie Fahrrad-Equipment, gesponsert von der Firma SKS Germany.

Das Team „Wind & Wetter“ legte rund 24.930 Kilometer zurück

In der Kategorie der „Radelaktivsten Teams“ erreichte das Team „Wind & Wetter“ mit rund 24.930 Kilometern den ersten Platz. Die Teilnehmenden aus dem Team sparten satte 3840 Kilogramm Kohlendioxid ein. Platz zwei belegt das „Team Herdringen – die Krähenradler“ mit etwa 11.820 Kilometern und einer Kohlendioxid-Einsparung von 1820 kg. Über den dritten Platz freut sich das Team „Caritasverband Arnsberg-Sundern“, das rund 10.838 Kilometer erradelte und damit 670 kg Kohlendioxid einsparen konnte.

In der Kategorie „EinzelpreisträgerInnen“ setzte sich Waldemar Bankert (Team „Wind & Wetter) mit 2655 Kilometern an die Spitze (409 kg CO2 gespart). Auf Platz zwei kommt Dr. Udo Arnoldi (Team „Wind & Wetter“) mit 2403 Kilometern (370 kg CO2 gespart). Die beiden passionierten Radfahrer liefern sich seit Jahren einen Wettstreit um die Goldmedaille. Monika Geck, ebenfalls vom Team „Wind & Wetter“, erreichte mit 2184 (336 kg CO2 gespart) den dritten Platz.

Das Team des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern stellte die zweitgrößte Gruppe

Auf den Plätzen vier bis zehn folgen Gertie Wilmes (Team „Wind & Wetter“), Wolfgang Feldmann (Team „Wind & Wetter“), Christian Wiechers (Team „Biomarkt und Reformhaus Mommertz“), Susanne Jürgens (Team „Wadenkrampf – Kein Flickzeug für die AfD!“), Thomas Baehr (Team „imperial-Werke oHG), Peter Flocke (Team „Klinikum Hochsauerland“), Helmut-Heinz Welke (Team „SGV Neheim“).

In der Kategorie „Größte Teams“ erreichte das Team „Wind & Wetter“ mit 69 Teilnehmenden unangefochten Platz eins. Der 2. Platz mit 56 Teilnehmenden konnte an das Team des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern vergeben werden. Platz drei geht an das Team der „Krähenradler“ aus Herdringen mit 44 Teilnehmenden.

Team „Wadenkrampf – Kein Flickzeug für die AfD!“ mit den besten Einzelleistungen

Außerdem ausgezeichnet wurden die Teams mit den „radelaktivsten Einzelteilnehmenden“, also die im Durchschnitt höchste Einzelleistung. Den ersten Rang belegte dabei das Team „Wadenkrampf – Kein Flickzeug für die AfD!“ mit 888 gefahrenen Kilometern pro Teammitglied (137 kg CO2 gespart), gefolgt vom Team des Luftsportclubs Oeventrop mit 878 Kilometern (135 kg CO2 gespart) und dem Team Joachim und Marietta Bußmann mit 550 Kilometern (85 kg CO2 gespart).

Die Initiative „Stadtradeln“ ist eine Kampagne des Klimabündnisses „Europäische Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern – für lokale Antworten auf den globalen Klimawandel“.

Informationen für Interessierte zum bundesweiten Projekt gibt es unter www.stadtradeln.de sowie mit der Stadtradeln-App (stadtradeln.de/app).

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